Brasilien mit 800 km/h | Engländer buhlen um Moriba

Der Sieg über Deutschland bei den Olympischen Spielen wird in Brasilien gefeiert. Außerdem kursieren Schlagzeilen zu Ilaix Moriba und zu Manchester United Verhandlungstaktik bei Raphaël Varane. FT wirft einen Blick auf die Titelseiten der internationalen Gazetten.

Die Presseschau vom 23. Juli
Die Presseschau vom 23. Juli ©Maxppp

Brasilien startet mit 800 km/h

Das deutsche Olympia-Team legte einen ernüchternden Start ins Fußballturnier hin. Gegen Titelverteidiger Brasilien geriet man mit 2:4 unter die Räder. Am Ende sogar noch ein schmeichelhaftes Ergebnis, wenn man die schwache Chancenverwertung der Brasilianer bedenkt. Die ‚Bild‘ zitiert Benjamin Henrichs aus der deutschen Mannschaft und titelt: „Scheiße zusammengespielt“. So fasst der Rechtsverteidiger die Leistung der Deutschen in einem Social Media-Post treffend zusammen. In Brasilien wird die heimische Mannschaft hingegen gefeiert. Das ‚Jornal de Brasil’ vergleicht den geglückten Auftakt der Seleção metaphorisch mit einem Flugzeugstart: „Wie ein Flugzeug in die Luft startete die brasilianische Mannschaft in Japan mit 800 km/h ins Spiel.“ Ein Tempo, das die Elf von Stefan Kuntz nicht im Ansatz mitgehen konnte.

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Moriba weckt Interesse in England

Die undurchsichtige Situation um Ilaix Moriba beim FC Barcelona hat inzwischen zwei englische Topklubs auf den Plan gerufen. Manchester City und der FC Chelsea beobachten den 18-Jährigen offenbar intensiv. Der Youngster kickt derzeit für die B-Mannschaft der Blaugrana, da er Angebote zur Vertragsverlängerung ausschlug. Die ‚Sport‘ schreibt, Moriba werde für sein fehlendes Bekenntnis zu Barça „bestraft“. Sollten die Disziplinarmaßnahmen nicht greifen, wird sich Barcelona angesichts der desolaten Finanzlage des Klubs mit einem Verkauf auseinandersetzen, bevor der Spieler im kommenden Jahr ablösefrei wechseln darf.

United wartet bei Varane ab

Manchester United will scheinbar die Zeit für sich arbeiten lassen. Laut ‚Marca‘ zögern die Red Devils die Ablöseverhandlungen um Raphaël Varane mit Real Madrid absichtlich hinaus, da man den Druck ganz klar auf Seiten der Königlichen sieht. Real fordert 50 Millionen Euro, muss Varane aber in diesem Sommer verkaufen, da dieser sonst im kommenden Sommer ablösefrei wechseln darf. Zwischen United und Varane herrscht bereits Einigkeit, wie auch Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigt. Die starke Position der Engländer soll den Madrilenen bald ein Entgegenkommen in puncto Transfersumme abverlangen.

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