Hertha: Dorsch & Weiser im Blick– bleibt Radonjic?

Dank der Millionen von Investor Lars Windhorst konnte Hertha BSC in den vergangenen drei Transferperioden kräftig einkaufen. In diesem Sommer will der Fast-Absteiger kleinere Brötchen backen.

Niklas Dorsch wurde einst beim FC Bayern ausgebildet
Niklas Dorsch wurde einst beim FC Bayern ausgebildet ©Maxppp

Bei Hertha BSC ist nach dem geschafften Klassenerhalt noch so einiges unklar. Ob Pál Dárdai Trainer bleibt, entscheidet Fredi Bobic. Der neue Sportvorstand bringt mit Dirk Dufner dann auch gleich einen neuen Kaderplaner mit. Was das für die Zukunft von Arne Friedrich bedeutet, ist offen.

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Doch der bisherige Sportdirektor nimmt sein Amt noch ziemlich ernst und feilt – mit Sicherheit in Absprache – am Kader. Im ‚kicker‘ äußert sich Friedrich zur Transferplanung im Sommer: „Wenn man einen großen Umbruch gemacht hat, muss man danach eine gewisse Kontinuität und Stabilität in die Mannschaft bekommen.“

Soll wohl heißen: Mit einer weiteren Berliner Transferoffensive ist nicht zu rechnen. Stattdessen richtet sich der Fokus auf bezahlbare deutschsprachige Profis. Laut dem ‚kicker‘ diskutiert die Hertha dabei die Namen Niklas Dorsch und Mitchell Weiser. Letzterer spielte schon zwischen 2015 und 2018 in Berlin.

Unrühmlicher Abschied

Dabei machte Weiser durchaus eine gute Figur. Sein Abschied in Richtung Leverkusen verlief jedoch wenig friedvoll, verzichtete der Rechtsverteidiger doch auf einen Einsatz im letzten Spiel vor seinem Wechsel. Trainer damals: Pál Dárdai. Bei Bayer steht Weiser noch bis 2023 unter Vertrag, spielt aber keine große Rolle mehr in den Planungen.

Dorsch läuft seit vergangenem Sommer für KAA Gent auf. Mit der deutschen U21-Nationalmannschaft machte der Sechser während der EM-Vorrunde auf sich aufmerksam, nun steht die Endrunde an. Dorsch kann sich für Höheres empfehlen, seine Station in Belgien sieht er nur als Zwischenschritt in Richtung Bundesliga. Auch beim VfL Wolfsburg wurde der 23-Jährige bereits gehandelt.

Hertha befasst sich mit Radonjic-Kauf

Unterdessen könnte die Hertha Leihspieler Nemanja Radonjic für zwölf Millionen Euro fest von Olympique Marseille verpflichten. „Wir befassen uns mit ihm und einem möglichen Kauf“, sagt Friedrich. Nach Startschwierigkeiten wurde der Linksaußen in den entscheidenden Wochen des Abstiegskampfs zum „Unterschiedsspieler“, wie es Friedrich nennt.

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