„Muss mich gewöhnen“: Thiaws schwieriger Start in Mailand

Kurz vor Ende des Transfersommers holte Malick Thiaw im Winter Verpasstes nach und wechselte doch noch zum AC Mailand. Dort musste der Innenverteidiger schon einen Nackenschlag verkraften, bleibt aber optimistisch.

Malick Thiaw fliegt durch die Luft
Malick Thiaw fliegt durch die Luft ©Maxppp

Endlich winkt Malick Thiaw nochmal Spielpraxis. Im Kreise der deutschen U21-Nationalmannschaft, die gegen Frankreich (morgen, 18:15 Uhr) und in England (Dienstag, 20:45 Uhr) testet, hat der Innenverteidiger ein hohes Standing.

Unter der Anzeige geht's weiter

Sein bislang letztes Spiel bestritt Thiaw am 27. August beim 1:6 von Schalke 04 gegen Union Berlin. Nur zwei Tage später war der 21-Jährige Spieler des AC Mailand. Einsätze sind seither Fehlanzeige. Weiterer Nackenschlag: Für die Champions League wurde er nicht einmal nominiert.

Und dennoch bleibt Thiaw optimistisch. Im Interview mit ‚Sky‘ sagt der gebürtige Düsseldorfer: „Ich komme zu einem großem Klub wie dem AC Mailand und hatte keine Vorbereitung mit der Mannschaft. Aber sie haben mir einen klaren Plan vorgelegt und ich muss mich noch an das Spielniveau und die Taktik gewöhnen.“

Große Konkurrenz

Diese Eingewöhnungszeit sei durchaus vorgesehen gewesen, so Thiaw, der denkt, „dass, wenn ich meine Leistung zeige, ich auf gute Spielzeit kommen kann“. Aktuell hat er Fikayo Tomori (24), Pierre Kalulu (22), Simon Kjaer (33) und Matteo Gabbia (22) vor der Nase. Alle waren Teil des Meisterteams aus der Vorsaison.

Immerhin: Mit der Ablöse von sieben Millionen Euro spülte Thiaw seinem Ausbildungsklub gutes Geld in die Kasse. Zwar habe er bei seinem Wechsel zunächst an sich selbst gedacht, doch: „Wenn ich Schalke 04 in der Situation helfen kann, spielt das natürlich auch eine Rolle.“ Noch ist Thiaw „zufrieden, wie es ausgegangen ist“.

Weitere Infos

Kommentare