Lange prägten bewegliche und spielerisch starke Spitzen wie Max Kruse, Raffael oder Lars Stindl das Spiel von Borussia Mönchengladbach. Spätestens mit der Ankunft von Marco Rose hat sich dieses Bild jedoch geändert.

Marcus Thuram (1,92 Meter), Breel Embolo (1,87) und Alassane Plea (1,81) sind zwar ebenfalls flott unterwegs – ihre Vorzüge liegen aber überwiegend im physischen Bereich. Und diese Idee gedenkt man am Niederrhein offenbar weiter zu verfolgen.

Ganvoula unter Beobachtung

Denn wie der ‚Express‘ berichtet, hat Gladbach schon die nächste Sturm-Kante ausfindig gemacht. Dem Boulevardblatt zufolge hat es der Bundesliga-Tabellenführer auf Silvère Ganvoula vom VfL Bochum abgesehen.

Demnach wird der 1,91-Meter-Stürmer derzeit beobachtet – und die Borussia-Scouts kommen dabei durchaus auf ihre Kosten. In 15 Pflichtspielen der laufenden Saison erzielte Ganvoula bereits elf Tore und bereitete fünf weitere vor.

Der 23-jährige Kongolese war im Sommer für schlappe 400.000 Euro fest vom RSC Anderlecht verpflichtet worden, nachdem er schon in der vergangenen Spielzeit (21 Spiele, fünf Tore) an die Castroper Straße verliehen war.

„Der Fußball ist schnelllebig“

Nun explodierte Ganvoulas Form – sodass das Interesse aus der Bundesliga nur folgerichtig ist. Gegenüber der ‚Bild‘ ließ der Rechtsfuß seine Zukunft zuletzt offen: „Der Fußball ist sehr schnelllebig. Man weiß nicht, was in der Zukunft passiert“, sagte Ganvoula (Vertrag bis 2023).

Einem Wechsel zum Spitzenteam aus Gladbach stünde der Torjäger wohl kaum abgeneigt gegenüber. Ob die Borussia Ganvoula schon für den Winter oder erst als potenziellen Sommer-Transfer im Auge hat, bleibt aber unklar.

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