Lange hat sich Horst Heldt in Geduld geübt. Während ein Großteil der Fans schon abgewunken hatte, arbeitete der Manager des FC Schalke 04 hinter den Kulissen an den Vertragsverlängerungen mit Klaas-Jan Huntelaar und Lewis Holtby. Zumindest bei Huntelaar stehen die Zeichen inzwischen gut, der Torjäger hat einen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen. Dem wankelmütigen Holtby hat Heldt ein Ultimatum gestellt, auch beim deutschen U21-Kapitän soll noch in diesem Jahr Klarheit herrschen.

Mit voller Kraft kann sich Heldt also dem Wintertransfermarkt widmen. „Wir müssen diskutieren, ob wir nachlegen“, zitiert die ‚Bild‘ den 43-Jährigen. In Betracht zieht Heldt vor allem eine Verstärkung für die Abwehrreihe. Weil Kyriakos Papadopoulos definitiv zum Rückrundenstart ausfallen wird, könnte ein neuer Innenverteidiger zu den ‚Knappen‘ wechseln.

Sinnvoll wäre es, wenn derjenige dann auch gleich mit ins Trainingslager nach Katar fährt“, kündigt Heldt einen baldigen Abschluss an, denn schon am 3. Januar macht sich ‚Königsblau‘ auf in den Emirat.

Kandidat auf Schalke ist nach wie vor Jan Kirchhoff. Allerdings wird Mainz-Manager Christian Heidel nicht müde zu betonen, dass ein Wechsel im Winter nicht infrage kommt. Ließe sich die Personalie mit der von Christoph Moritz verknüpfen, wären die Rheinhessen womöglich gesprächsbereit. Ebenfalls bei Schalke ein Thema ist der Brasilianer Douglas von Twente Enschede. „Schalke 04, Borussia Dortmund, Newcastle United und Klubs aus Russland haben mich kontaktiert“, verriet der Abwehrspieler im November. Zu dem Zeitpunkt war Papadopoulos noch nicht verletzt.