Gerade einmal vier Treffer hat der Hamburger SV an den ersten elf Spieltagen erzielt. Dem Team von Joe Zinnbauer fehlt es an Tempo und Kreativität. Das Rezept der vergangenen Spielzeit, als sich der Bundesliga-Dino in den entscheidenden Phasen auf die Knipserqualitäten von Pierre-Michel Lasogga verließ, fruchtet zurzeit nicht. Denn auch der Torjäger hat nach einigen leichteren Blessuren mit sich zu kämpfen. „Im Winter kann man ja noch mal etwas an diesem Kader verändern“, stellte Peter Knäbel, Hamburgs neuer Direktor Profifußball, zuletzt Verstärkungen in Aussicht.

Und türkische Medien bringen prompt einen Kandidaten ins Spiel: Batuhan Altintas. Der 18-jährige Stürmer und Sohn von Galatasaray-Legende Yusuf Altintas steht noch bis Saisonende beim türkischen Klub Bursaspor unter Vertrag. Altintas ist hochtalentierter U19-Nationalspieler, bei Bursaspor aber in Ungnade gefallen, nachdem er Gespräche über eine Vertragsverlängerung im Sommer platzen ließ.

In der Türkei zählt der 1,87 Meter große und sehr robuste Angreifer zu den wenigen jungen Hoffnungsträgern. Ihm trauen viele Experten eine internationale Karriere zu. Ob er dem HSV im Abstiegskampf sofort helfen könnte, ist jedoch fraglich, denn Erstligaerfahrung hat der Youngster bislang kaum gesammelt. Trotzdem sollten die Hamburger zuschlagen, wenn sich die Chance bietet – zumal es nicht danach aussieht, als würde Artjoms Rudnevs an der Elbe noch einmal in die Spur finden.