Die Zukunft von Mesut Özil könnte maßgeblich von Spielervermittlern beeinflusst werden. Laut ‚Telegraph‘ arbeiten derzeit Mittelsmänner daran, Klubs ausfindig zu machen, die sich das Mega-Gehalt des Spielmachers vom FC Arsenal leisten können.

Özil streicht knapp 21 Millionen Euro pro Jahr ein. Erst im Februar 2018 hatte der 30-Jährige bis 2021 verlängert. Damals gehörte er noch zu den Leistungsträgern bei den Gunners. Mittlerweile hat er seinen Stammplatz unter Unai Emery aber verloren.

Absage an PSG

Ein Winterabschied kam dennoch nicht infrage. Laut der ‚Süddeutschen Zeitung‘ schlug Özil ein Angebot von Paris St. Germain aus. Sein Berater Erkut Sögüt sagte Anfang Januar: „Er liebt den Klub. Seine Zukunft liegt bei Arsenal, Ende der Geschichte.“

Im Sommer könnte sich das Blatt wenden. Laut ‚Telegraph‘ haben die Vermittler gute Kontakte nach China und Italien. Im Reich der Mitte ist das nötige Kleingeld hinreichend vorhanden – aus Italien meldete in der Vergangenheit Inter Mailand Interesse an.

Nur die Hälfte der Spiele absolviert

Ob die Mittelsmänner von Arsenal engagiert wurden, lässt sich bisher nicht auflösen. Allerdings ist es gut denkbar, dass die Londoner ihren Spitzenverdiener loswerden wollen. Immerhin stand Özil nur in der Hälfte aller Spiele der laufenden Saison auf dem Platz.

FT-Meinung: Es sollte auch im Interesse des Spielers sein, bald wieder regelmäßig zum Einsatz zu kommen. Ein solches Gehalt wie bei Arsenal wird Özil in Europa aber kein anderer Klub mehr bieten. Der Zehner muss abwägen, was ihm wichtiger ist.