„Ein schwieriger Mensch“: Watzke erläutert Tuchel-Trennung

Die Trennung zwischen dem BVB und Thomas Tuchel verlief bekanntermaßen im Unfrieden. Hans-Joachim Watzke hat nun noch einmal Stellung bezogen und spart dabei nicht mit deutlichen Worten.

Zwischen Thomas Tuchel und Aki Watzke hat es nie gefunkt
Zwischen Thomas Tuchel und Aki Watzke hat es nie gefunkt ©Maxppp

Hans-Joachim Watzke hat sich zur damaligen Entlassung von Thomas Tuchel geäußert. Im Podcast mit Sandra Maischberger sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund: „Wir haben uns getrennt, weil es einfach nicht gepasst hat.“ Tuchel sei „schon ein schwieriger Mensch, das sieht man jetzt auch in Paris.“

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Gleichwohl bezeichnete Watzke seinen einstigen Widersacher als „fantastischen Trainer“, mit dem es allerdings auf menschlicher Ebene nicht gepasst habe. Dabei versichert der BVB-Boss, dass die Dortmunder Vereinsführung an der Spaltung schuldlos gewesen sei: „Es heißt ja immer, man soll vor seiner eigenen Tür kehren. Aber ich sehe bis heute nicht den großen Fehler.“

FT-Meinung

Tuchel und Watzke sind wie Feuer und Wasser. Und auch, wenn Tuchel sich damals auch mit anderen handelnden Personen beim BVB überwarf – die Spaltung mit Watzke war diejenige, die letztlich zur Trennung führte. Zu Tuchels Ehrenrettung sei gesagt: Bei PSG ist das Verhältnis zu Sportchef Leonardo zwar sehr schlecht, die Mannschaft steht aber trotz einiger umstrittener Personalentscheidungen bislang fast uneingeschränkt hinter dem deutschen Übungsleiter.

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