Sancho-Saga: BVB-Bosse sprechen Klartext

Manchester United würde gerne Jadon Sancho verpflichten. Konkrete Bemühungen haben die Red Devils laut BVB-Aussagen aber noch nicht unternommen.

Fokus auf den Ball: Jadon Sancho
Fokus auf den Ball: Jadon Sancho ©Maxppp

Hans-Joachim Watzke hat Stellung zur Personalie Jadon Sancho bezogen. Der Geschäftsführer sagt gegenüber der ‚Süddeutschen Zeitung‘: „Zwischen Borussia Dortmund und Manchester United gab und gibt es in Sachen Sancho bisher keinerlei Kontakt. Auch nicht indirekt oder über angebliche Mittelsmänner.“

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Der englische Rekordmeister würde Sancho gerne in seinen Reihen sehen. Dem Bericht der ‚SZ‘ zufolge spricht aber nicht all zu viel dafür, dass der Wechsel über die Bühne geht. „Es hat nie ein Angebot für Jadon gegeben“, wird Watzke weiter zitiert, „aber es gibt von uns halt prophylaktisch die Ansage, was mindestens gezahlt werden müsste.“

Zorc geht von Verbleib aus

Dabei handelt es sich übereinstimmenden Berichten zufolge um 120 Millionen Euro Ablöse, Watzke dementiert diese Summe nicht. Auch für United ein immenser Betrag – insbesondere in Zeiten der Coronakrise. Watzke erwartet „keine Schwierigkeiten“ wie etwa rund um den Verkauf von Ousmane Dembélé im Sommer 2017. Der Franzose streikte sich damals zum FC Barcelona.

Am 10. August reist der BVB ins Trainingslager. Dieser Tag stellt die öffentlich gestellte Deadline für einen möglichen Sancho-Verkauf dar. Manager Michael Zorc unterstreicht: „Ich gehe davon aus, dass Jadon am Montag mit ins Trainingslager fährt und die kommende Saison bei uns spielt.“ Und nicht für Manchester United.

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