BVB-Verkäufe: Acht Namen auf der Liste

Borussia Dortmund hat mit finanziellen wie sportlichen Problemen zu kämpfen. Der ein oder andere Verkauf im Sommer könnte die Lage entspannen.

Manuel Akanji (l.) bedankt sich bei Jadon Sancho für die Vorarbeit
Manuel Akanji (l.) bedankt sich bei Jadon Sancho für die Vorarbeit ©Maxppp

26,3 Millionen Euro beträgt der Verlust in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020/21, teilte Borussia Dortmund am gestrigen Montag mit. Grund sind in erster Linie die Zuschauereinnahmen, die wegen der Corona-Pandemie ausbleiben.

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Auch sportlich läuft es für den Tabellensechsten nicht rund. Die Qualifikation für die Champions League, womöglich sogar für die Europa League, steht auf der Kippe. Bei Verpassen der Königsklasse fehlen weitere 75 Millionen Euro. Spielertransfers wären unvermeidlich.

Achtköpfige Liste

Die ‚WAZ‘ berichtet von einer Verkaufsliste, auf der sich der ein oder andere prominente Name wiederfindet. Neben den oft gehandelten Jadon Sancho, Axel Witsel, Manuel Akanji und Mahmoud Dahoud nennt die Regionalzeitung auch Giovanni Reyna, Jude Bellingham, Raphaël Guerreiro und Erling Haaland als Kandidaten, die im „Notfall“ transferiert werden könnten.

Die Priorisierung dürfte klar sein: Die vier Letztgenannten sind eigentlich für die mittelfristige Zukunft fest eingeplant. Verpasst man aber die Champions League, könnte beispielsweise Top-Stürmer Haaland seine Situation überdenken, wenngleich seine 75-Millionen-Ausstiegsklausel erst 2022 aktiviert werden kann.

Schon im vergangenen Sommer befasste sich Sancho mit einem Wechsel nach England. Die damals geforderten 120 Millionen Euro wollte Manchester United allerdings nicht zahlen – ob in naher Zukunft eine derartige Summe realisierbar ist, scheint fraglich. Dem BVB bleibt unter Umständen aber keine Wahl, sich mit weniger zufriedenzugeben. Die finanzielle Lage ist angespannt.

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