Neue Polyvalenz: Guardiola scharf auf Alaba

Aus dem Experiment, David Alaba zum Innenverteidiger umzufunktionieren, wurde ein Riesenerfolg. Die neugewonnene Polyvalenz ruft jetzt Pep Guardiola auf den Plan, der damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würde.

Die Verträge von Thiago und David Alaba laufen 2021 aus
Die Verträge von Thiago und David Alaba laufen 2021 aus ©Maxppp

„Ich vergleiche mich auf dieser Position mit niemandem dieser Welt, weil ich sie komplett anders interpretiere als andere Innenverteidiger“, äußert sich David Alaba in der neusten ‚kicker‘-Ausgabe. Die Interpretation hat offenbar vor allem seinem Ex-Trainer sehr gut gefallen.

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Wie der ‚Guardian‘ berichtet, will Pep Guardiola in diesem Sommer den Kader von Manchester City neustrukturieren. Alaba soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Demnach fahndet der katalanische Cheftrainer nach neuem Personal für die linke Verteidigerposition sowie die Innenverteidigung. Beides Positionen, die der ehemalige Guardiola-Schüler beim FC Bayern perfekt beherrscht.

Guardiola kennt die Stärken

„Ich habe mich als Außenverteidiger wohlgefühlt, das gilt aber auch für die Innenverteidigung. Es war ja kein Geheimnis, dass ich ein sehr flexibler Spieler bin, der mehrere Positionen spielen kann. Ich habe auch unter Pep Guardiola hin und wieder innen gespielt, es funktioniert gut“, weiß Alaba.

Der Vertrag des Österreichers läuft in einem Jahr aus. Aufgrund der ungeklärten Situation könnte es ab der kommenden Saison ein Wiedersehen mit Guardiola geben. Alaba selbst verschiebt die Gedanken an seine Zukunft: „Gute Frage, über die ich mir im Moment keine Gedanken mache. In den letzten Wochen lag der Fokus auf den sportlichen Aufgaben, daran ändert sich auch in den nächsten nichts.“

Da auch die neueste Verhandlungsrunde zwischen den Beratern des 28-Jährigen und den Bayern ergebnislos verlief, befinden sich gleich mehrere Klubs in Alarmbereitschaft. Neben City sollen sich auch Paris St. Germain und der FC Chelsea mit Alaba beschäftigen. Dem Vernehmen nach träumt der Abwehrspieler aber von einem Engagement in Spanien und würde lediglich bei einem Angebot von Real Madrid oder dem FC Barcelona ins Grübeln kommen. Dort hält man sich aber noch zurück.

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