Leipzig rechnet mit Upamecano-Verbleib

Timo Werner hat sich in diesem Sommer zum FC Chelsea verabschiedet. Dayot Upamecano könnte Leipzig dank einer Ausstiegsklausel ebenfalls verlassen. Oliver Mintzlaff hat aber Hoffnungen auf den Verbleib des Innenverteidigers.

Dayot Upamecano kam 2017 aus Salzburg
Dayot Upamecano kam 2017 aus Salzburg ©Maxppp

Bereits im vergangenen Jahr hätte Timo Werner um ein Haar den Hut genommen. Da sich der Wechsel zum FC Bayern zerschlagen hatte, wurde stattdessen das bis zu diesem Jahr gültige Arbeitspapier ausgedehnt – samt Ausstiegsklausel, von der er nun Gebrauch gemacht hat. Bei Dayot Upamecano könnte das gleiche Modell gewählt werden.

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„Ich gehe davon aus, dass er auch in der nächsten Saison bei uns spielt. Wir sind in guten Gesprächen, eine Lösung zu finden, um einen ablösefreien Wechsel im nächsten Jahr zu verhindern“, gibt sich RB-Chef Oliver Mintzlaff gegenüber dem ‚kicker‘ hoffnungsvoll und fügt an: „Das hat bei Timo Werner geklappt, und ich gehe davon aus, dass wir auch bei Dayot unsere Hausaufgaben machen werden.“

Upamecano kann die Sachsen ein Jahr vor Vertragsende für festgeschriebene 60 Millionen Euro verlassen. Eine Summe, die in diesem Sommer wohl kein Klub bezahlen wird. Obwohl der 21-jährige Franzose gerne weiterziehen möchte und sich vor einigen Wochen schon grundsätzlich einig war mit den Bayern, könnte ihn eine erneute Klausel für das kommende Jahr von einer Vertragsverlängerung überzeugen. Andernfalls müssten die Leipziger doch noch verkaufen, denn ein ablösefreier Abgang 2021 kommt für den Bundesliga-Dritten nicht infrage.

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