BVB: Real und Reinier unzufrieden – „Lösung“ im Winter?

In seiner brasilianischen Heimat wird Reinier immer wieder mit dem großen Kaká verglichen. Bei Borussia Dortmund konnte der Youngster aber noch nicht den Beweis erbringen, dass er dem gerecht wird.

Reinier kam im Sommer 2020 zum BVB
Reinier kam im Sommer 2020 zum BVB ©Maxppp

Im Sommer holte Borussia Dortmund mit Reinier mal wieder ein Talent von Real Madrid. Eine Zweijahresleihe wie bei Achraf Hakimi sollte die Entwicklung des 18-jährigen Brasilianers, für den Real im Januar stolze 30 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hatte, fördern.

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Die Königlichen sowie Reinier sind bislang jedoch alles andere als zufrieden mit dem Verlauf der Leihe, berichtet die vereinsnahe ‚as‘. Erst sieben Teileinsätze stehen für Reinier zu Buche. Beim gestrigen 3:0-Sieg in Brügge kam er nur für fünf Minuten zum Zug, obwohl die Partie längst entschieden war. Zu wenig, um große Entwicklungssprünge zu machen.

„Lösung“ im Winter?

Dem Bericht der ‚as‘ zufolge will sich Reinier seine Situation beim BVB nur noch bis zur Winterpause angucken. Tritt keine Besserung ein, wolle der Rechtsfuß mit den Verantwortlichen „eine Lösung“ suchen – sprich die Leihe ab- oder unterbrechen. Ob Dortmund da mitspielen würde?

FT-Meinung

inkling

Dass Reinier beim BVB ein großer Konkurrenzkampf im Angriff erwarten würde, war klar. Ebenso war erwartbar, dass der junge Südamerikaner eine gewisse Eingewöhnungszeit in Deutschland benötigt. Ein Abbruch der Zweijahresleihe nach nur sechs Monaten käme daher schon überraschend. Zumal der BVB auch in der Kaderbreite gut aufgestellt sein will.

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