„Poch still great“ | Lässt Bayern Lewandowski bluten?

Kaum entlassen ist Mauricio Pochettino schon wieder eine heiße Aktie für die Premier League. Robert Lewandowski bleibt in Katalonien omnipräsent. Die Fußball-Schlagzeilen am heutigen Mittwoch.

Die FT-Presseschau vom 6. Juli
Die FT-Presseschau vom 6. Juli ©Maxppp

England erwartet Poch

Es war ein unwürdiges Schauspiel, das Paris St. Germain mit seinen inzwischen entlassenen Cheftrainer Mauricio Pochettino veranstaltet hat. Im Prinzip war die Trennung schon beim Aus im Achtelfinale der Champions League in Stein gemeißelt, doch der Argentinier durfte (oder musste) die Saison als lahme Ente an der Seitenlinie zu Ende coachen. Es folgte eine wochenlange Hängepartie um die Vertragsauflösung. Trost erhält Pochettino nun aus England: „Poch ist immer noch großartig“, verweist der ‚Mirror‘ auf die erfolgreichen Zeiten des Übungsleiters bei Tottenham Hotspur. Vor diesem Hintergrund sei der nächste große Job in der Premier League nur eine Frage der Zeit.

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Neues zur Lewandowski-Saga

Eine Frage der Zeit scheint auch der Transfer von Robert Lewandowski zum FC Barcelona zu sein – zumindest, wenn man der in solchen Angelegenheiten stets optimistischen Berichterstattung der spanischen Presse folgt. Die katalanische ‚Sport‘ unterstellt den Blaugrana noch immer eine gute Position im Poker um den polnischen Toptorjäger. Großes Thema auch die mögliche Geldstrafe, die Lewandowski bei einem Trainingsstreik blüht. „Bayern droht Lewandowski“, titelt das Fachblatt mit Blick auf die 1,8 bis 3,6 Millionen Euro, die Bayern in diesem Fall einbehalten will.

Barças neuer Malocher

Keinen Grund zum Streik hat Franck Kessié, schließlich steht der Ivorer schon auf der katalanischen Gehaltsliste. Ablösefrei sicherte sich Barça die Dienste des Mittelfeldspielers, der künftig die Komponente Zweikampfstärke bei den Blaugrana einbringen will. „Ich bin ein Arbeiter“, so Kessiés Selbstbeschreibung auf dem Cover der ‚Mundo Deportivo‘. Oder wie man hierzulande auch zu sagen pflegt: Ein Malocher.

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