BVB: Die Hintergründe zum Hummels-Terzic-Krach
Mats Hummels oder Edin Terzic – einer der beiden wird Borussia Dortmund zur kommenden Saison verlassen. Dass voraussichtlich der Innenverteidiger den Abflug macht, lässt sich mit dem Verhalten hinter den Kulissen begründen.

Mats Hummels soll Borussia Dortmund vor die Wahl gestellt haben: ‚Wenn Edin Terzic bleibt, bin ich weg.‘ Wie grundlegend das Tischtuch zwischen den beiden langjährigen BVB-Mitarbeitern zerschnitten ist, zeigen nun neue Details, die die ‚Bild‘ ausgegraben hat.
Abgespielt habe sich der finale Akt in der Woche vor dem Champions League-Finale in Wembley. Dabei soll es zwischen Terzic und Hummels so geknallt haben, dass vereinsintern sogar über disziplinarische Konsequenzen diskutiert wurde. Für das große Ziel Henkelpott wurde den beiden Streithähnen aber der Burgfrieden verordnet.
Hummels-Interview sorgt für Ärger
Damit aber nicht genug: Zweiter Stein des Anstoßes war ein ‚Sport Bild‘-Interview, das Hummels wohl sehr bewusst direkt im Vorfeld des Finals gegeben hat. Schon in der veröffentlichten Variante konnte man zwischen den Zeilen an einigen Stellen Kritik an Taktik und Spielweise herauslesen.
Auf die Palme sollen Terzic aber Passagen gebracht haben, die nicht autorisiert wurden, von denen der Cheftrainer aber dennoch erfuhr. Mit den nicht veröffentlichten Antworten soll Hummels noch deutlich direkter seinen Trainer kritisiert haben.
Noch kam es in Dortmund nicht zum abschließenden Gipfel der Vereinsführung, bei dem auch der Eklat aufgearbeitet werden soll. Dass sich dabei die Bosse um Lars Ricken, Sebastian Kehl, Sven Mislintat und Berater Matthias Sammer entscheiden werden, Hummels nachzugeben und Terzic vor die Tür zu setzen, wird nicht erwartet.
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