Der Tousart-Jackpot | Flaute bei Jovic

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Lucas Tousart darf sich bei der Hertha auf ein saftiges Gehalt freuen, beim FC Barcelona hängt der Haussegen wegen der Suche nach einem Suárez-Ersatz schief und Luka Jovic befindet sich bei Real Madrid weiterhin in der Krise. FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportpresse.

Der Tousart-Jackpot | Flaute bei Jovic
Der Tousart-Jackpot | Flaute bei Jovic ©Maxppp

Zahltag für Tousart

Hertha BSC lässt sich den Königstransfer von Lucas Tousart einiges kosten. Wenn der Mittelfeldspieler im Sommer nach Berlin kommt, wird von der ersten Gehaltsabrechnung erstmal das KaDeWe geplündert. Laut der ‚L’Équipe‘ wird der 22-Jährige ein Bruttogehalt von 4,8 Millionen Euro einstreichen, doppelt soviel wie in Lyon. „Ganz zu schweigen von einigen sehr beeindruckenden Boni und Zuschlägen“, zitiert die französische Sportzeitung einen OL-Verantwortlichen.

Barça und die Suche nach der neuen Neun

Beim FC Barcelona brodelt es auf der Geschäftsstelle. Grund dafür ist die ungeklärte Situation um einen Ersatz für Torjäger Luis Suárez. „Wir können nicht noch einen Boateng verpflichten“, schreibt die ‚Sport‘ auf ihrer Titelseite über eine vertrauliche Aussage der Barça-Verantwortlichen. In der Führungsetage will man keine Kompromiss-Lösung bei der Verpflichung eines neuen Angreifers. Trainer Quique Setién ist jedoch der Meinung, dass unbedingt noch ein Stürmer geholt werden muss. Dass die Katalanen für eine adäquate Lösung allerdings Geld auf den Tisch legen müssen, scheint wohl ein überraschendes Problem darzustellen. Bis morgen Abend hat man noch Zeit, um den internen Zwist zu überwinden.

Jovic in der Krise

Luka Jovic wird sich seine erste Saison bei Real Madrid in seinen Träumen wohl anders vorgestellt haben. Erst ein einzige Mal durfte der Ex-Frankfurter über ein eigenes Tor im Dress der Königlichen jubeln. Seit Oktober hat der 22-Jährige nicht mehr getroffen. Beim gestrigen 4:0-Sieg in der Copa del Rey gegen Real Saragossa sammelte Jovic bis zu seiner Auswechslung in der 73. Minute mickrige 14 Ballkontakte. Zum Vergleich: Torhüter Alphonse Areola kam auf 34. „Ein Tor wäre gut, das würde mich für ihn freuen. Er muss weiter hart an sich arbeiten“, sagt Zinedine Zidane, „er ist vor sechs Monaten gekommen und trainiert gut. Wenn das Tor fällt, wird es aufwärts gehen. Er weiß, dass er sich eingliedern muss – und das tut er.“

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