Barça-Beschluss: Dembélé muss gehen

Die Entscheidung des FC Barcelona bezüglich Ousmane Dembélé ist gefallen. Geschäftsführer Mateu Alemany fordert den Franzosen öffentlich zu einem Wechsel im aktuellen Transferfenster auf.

Ousmane Dembélé kam vom BVB zum FC Barcelona
Ousmane Dembélé kam vom BVB zum FC Barcelona ©Maxppp

Ousmane Dembélé muss den FC Barcelona verlassen. Dies teilte Mateu Alemany heute über Vereinskanäle mit. „Wir wissen, dass Dembélé nicht bleiben will und haben ihm unsere Entscheidung mitgeteilt“, erklärt der Geschäftsführer. Alemany wird sogar noch deutlicher: „Wir wollen engagierte Spieler und haben ihm gesagt, dass er den Verein so schnell wie möglich verlassen muss.“

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Schon am gestrigen Mittwochnachmittag ließ Trainer Xaxi verlauten, zeitnah Klarheit schaffen zu wollen. Dembélé und seine Berater sollen nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen nun bis zum Ende des Transferfensters einen neuen Klub für den französischen Nationalspieler finden.

„Sechs Monate lang Angebote gemacht“

Man habe mit „Ousmane und seinen Beratern“ seit Juli verhandelt, sagt Alemany und führt aus: „Sechs Monate lang hat Barça verschiedene Angebote gemacht und versucht, eine Lösung zu finden.“ Dazu kam es nicht. Die Vertreter von Dembélé hätten alle Versuche von Barcelona „kategorisch abgelehnt“, erklärt der Barça-Manager. Die Verantwortlichen hoffen jetzt, „dass ein Transfer vor dem 31. Januar zustande kommt“.

Dieser konkrete Schritt der Katalanen deutete sich in der vergangenen Woche an. Nach exklusiven FT-Informationen war seit längerem klar, dass die Verantwortlichen am Camp Nou dem Flügelstürmer ein Ultimatum setzen und ein Platz auf der Tribüne droht. Das vorliegende Angebot zur Vertragsverlängerung lehnte Dembélé ab und Xavi strich den Dribbelkünstler aus dem Kader für die heutige Pokalpartie (21:30 Uhr) gegen Athletic Bilbao.

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