Mit Sosa und Co.: So könnte die DFB-Elf bei der EM aussehen

Am 11. Juni startet die Fußball-Europameisterschaft. Zehn Tage zuvor muss das 26-köpfige Aufgebot von Joachim Löw feststehen. Hinter einigen Personalien stehen Fragezeichen, denn der Bundestrainer hat viele Optionen. FT wirft einen Blick auf die mögliche Startelf des DFB.

Joachim Löw hört nach der EM im Sommer auf
Joachim Löw hört nach der EM im Sommer auf ©Maxppp

Weniger als einen Monat hat Joachim Löw noch Zeit, um an seinem Kader für das nächste große Turnier zu basteln. Mit Borna Sosa kam gerade erst eine überraschende Möglichkeit für den Trainer der Nationalmannschaft hinzu. Der gebürtige Kroate wird eingebürgert und dementsprechend die Spielberechtigung für den DFB erhalten.

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In der Verteidigung gilt außerdem noch die Frage zu klären, ob Jérôme Boateng und Mats Hummels zurückkehren. Nach ihrer Ausbootung aus der Nationalelf rissen die Meldungen über eine erneute Nominierung und einer Teilnahme an der EURO 2020 nicht ab. Das gleiche gilt für Thomas Müller, der erneute eine extrem starke Saison spielt. Ganze 28 Scorerpunkte sammelte der Spieler des FC Bayern vor dem 32. Spieltag.

Augen auf Chelsea gerichtet

Beim FC Chelsea tummeln sich inzwischen auch einige deutsche Spieler. Neben Kai Havertz, dem eher Außenseiterchancen auf einen Stammplatz zuzurechnen sind, liegt der Fokus auf Antonio Rüdiger und Timo Werner. Rüdiger stabilisierte seine Leistungen auch dank Thomas Tuchel. Seit dieser Trainer der Blues ist, zeigt der Innenverteidiger immer bessere und vor allem konstantere Leistungen.

Werner hat den Vorteil, als einziger deutscher Mittelstürmer bei einem Topklub zu spielen. In den vergangenen Wochen geriet der ehemalige Spieler von RB Leipzig aufgrund seines Chancenwuchers in die Kritik, weist mit sechs Treffern und zehn Vorlagen aus 32 Ligaspielen aber dennoch ordentliche Statistiken in seiner Premier League-Debütsaison vor.

Erfahrung als Grundgerüst

Neben den offen Positionen gibt es aber auch Eckpfeiler im Team. Mit Manuel Neuer, Joshua Kimmich und Toni Kroos hat man erfahrene Spieler dabei, die als Grundgerüst dienen. Auch die Flügelzange mit Serge Gnabry und Leroy Sané scheint mangels Alternativen die wahrscheinlichste Lösung für die beiden Außenpositionen zu sein.

Rechts hinten könnte Löw weiterhin auf Matthias Ginter setzen, der diese Rolle schon häufiger in der Nationalmannschaft einnahm. Die Alternative für den Gladbacher heißt Lukas Klostermann. Im Mittelfeld lauern Leon Goretzka und der formstarke Ilkay Gündogan auf ihre Chance.

So könnten die DFB-Elf auflaufen:

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