VfL: Sechs Kandidaten für das Schäfer-Erbe

von Remo Schatz - Quelle: Bild | kicker
1 min.
Marcel Schäfer als Aktiver des VfL Wolfsburg @Maxppp

Zur kommenden Saison übernimmt Marcel Schäfer das Ruder bei RB Leipzig, am vergangenen Mittwoch wurde vorzeitig die Trennung beim VfL Wolfsburg vollzogen. In einer sportlich angespannten Lage fahnden die Wölfe nun nach Ersatz. Ein Favorit scheint sich nun abzuzeichnen.

Das Aus von Marcel Schäfer ist nicht weniger als eine Zäsur beim VfL Wolfsburg. Zehn Jahre hatte er als aktiver Profi das W auf der Brust getragen. Nach seiner Karriere heuerte er 2018 als Sportdirektor bei den Wölfen an, fungierte zunächst als rechte Hand von Jörg Schmadtke und übernahm im Februar 2023 dessen Posten als Geschäftsführer.

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Das Aus trifft die Niedersachsen in einer sportlich angespannten Situation. Der Effekt des Trainerwechsels hin zu Ralph Hasenhüttl ist bereits verpufft. Nach einem 2:0-Sieg zu Beginn gegen den SV Werder setzte es in der Folge zwei Niederlagen gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) und am vergangenen Wochenende gegen RB Leipzig (0:3). Der Vorsprung auf den Relegationsplatz und die wiedererstarkten Mainzer beträgt lediglich zwei Punkte.

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Das Schäfer-Aus trifft die Wölfe aber augenscheinlich auch völlig unvorbereitet. Interimsweise übernahm der bisherige Sportdirektor Sebastian Schindzielorz. Laut ‚kicker‘ steht der Manager auch auf der internen A-Liste als Dauerlösung, ihm werden aber „geringe Chancen eingeräumt“, da eher eine externe Lösung präferiert werden soll. Als weitere eher lose Kandidaten nennt das Fachblatt Fabian Wohlgemuth, der aktuell beim VfB Stuttgart unter Vertrag steht, sowie Sven Mislintat.

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Bobic Favorit

Einen echten Favoriten bringt allerdings die ‚Bild‘ ins Spiel. Demnach ist Fredi Bobic, der auch nach wie vor mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wird, in Wolfsburg der „Favorit“. Als weitere Anwärter nennt die Boulevardzeitung Dietmar Beiersdorfer, der momentan beim FC Ingolstadt in der dritten Liga die Geschicke leitet, sowie Horst Heldt.

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