Eintracht: Trapp in Frankreich angeboten

Bei Eintracht Frankfurt ist in diesem Transfersommer kein Spieler unverkäuflich – auch nicht Stammkeeper Kevin Trapp. Nach FT-Informationen könnte der Schlussmann in die Ligue 1 zurückkehren.

Kevin Trapp im Tor der Eintracht
Kevin Trapp im Tor der Eintracht ©Maxppp

„Kevin Trapp ist als unsere Nummer eins ein sehr wichtiger Bestandteil des Teams. Er ist ein wichtiges Gesicht von Eintracht Frankfurt und wir wissen absolut, was wir an ihm haben“, erklärte Fredi Bobic Ende Juli. Laut dem Sportdirektor von Eintracht Frankfurt gebe es aber „einen Fakt, den wir nicht außer Acht lassen dürfen: Wir müssen noch mehr als sonst auf die wirtschaftliche Komponente achten. Wir können daher den Verkauf von Leistungsträgern nicht kategorisch ausschließen – unabhängig von Kevin.“

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In den verbleibenden Wochen des Transfermarkts könnte tatsächlich noch ein Abschied anstehen. Nach FT-Informationen wurde der Keeper bei Stade Rennes angeboten. Die Bretonen suchen nach einem Ersatz für Edouard Mendy (28), der auf dem Sprung zum FC Chelsea ist.

In Frankreich hat Trapp einen klangvollen Namen. Für Paris St. Germain sammelte der Nationaltorhüter 91 Pflichtspieleinsätze, inklusive zwölf Champions League-Partien. In Rennes könnte der 30-Jährige in der kommenden Saison erneut in der Königsklasse an den Start gehen.

Der vierfache Nationalspieler ist aber nicht der einzige Torwart auf Rennes Shortlist. Demnach beschäftigt sich Sportdirektor Florian Maurice mit den Dossiers von Predrag Rajkovic (24) von Stade Reims und Rui Silva (26) vom FC Granada. Bei Trapp hofft der französische Erstligist, mit einem Angebot in Höhe von zehn Millionen Euro den Zuschlag zu erhalten.

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