BVB: Kein Zeitdruck wegen Rose

Borussia Dortmund baggert seit einiger Zeit an Marco Rose und will den Trainer nach der Saison verpflichten. Eile ist nicht geboten, denn die Ausstiegsklausel im Vertrag von Rose läuft erst in einigen Monaten ab.

Marco Rose trainiert seit 2019 Borussia Mönchengladbach
Marco Rose trainiert seit 2019 Borussia Mönchengladbach ©Maxppp

Mit der Personalie Marco Rose kann sich Borussia Dortmund Zeit lassen. Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ ist die Ausstiegsklausel des Trainers von Borussia Mönchengladbach noch bis Ende Mai gültig. Für fünf Millionen Euro könnte der BVB den Übungsleiter aus seinem gültigen Kontrakt herauskaufen. Nach FT-Infos ist Rose weiterhin absoluter Wunschkandidat im Signal Iduna Park.

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Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc haben also noch bis in die Endphase der Saison Zeit, um eine Entscheidung zu treffen. Bis dahin wird Interimstrainer Edin Terzic mit Argusaugen beobachtet. Sollten sich die Gladbacher für die Champions League qualifizieren, der BVB aber nicht, könnte sich dies auf Roses Entscheidung auswirken.

Rose als Klopp 2.0?

Am vergangenen Spieltag stellte Rose im direkten Aufeinandertreffen beider Klubs unter Beweis, dass seine Mannschaft momentan reifer und cleverer agiert. Beim 4:2-Sieg über den BVB zeigten die Fohlen schnelles Umschaltspiel und aggressives Gegenpressing. Genau die Art Fußball, die sich Dortmund seit der Klopp-Ära gerne selbst auf die Fahne schreibt. Mit Rose am Steuer könnte man an diese Zeit anknüpfen.

Die Fohlen wappnen sich unterdessen für den möglichen Abgang ihres Erfolgstrainers. Zu Erik ten Hag von Ajax Amsterdam wurde bereits Kontakt aufgenommen, was mit der Ausstiegsklausel von Rose im Hinterkopf und dem konkreten Interesse des Ligarivalen aus Dortmund nur sinnvoll ist.

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