Vertrag geleakt: Wie Real die Bayern bei Lewandowski ausstechen wollte

2014 schloss sich Robert Lewandowski dem FC Bayern an. Nun kommt heraus, dass dem Wechsel ein regelrechter Transferkrimi vorausging.

Seit 2014 beim FC Bayern: Robert Lewandowski
Seit 2014 beim FC Bayern: Robert Lewandowski ©Maxppp

Real Madrid versuchte Ende 2013 mit aller Macht den ablösefreien Robert Lewandowski für sich zu gewinnen. Das polnische Portal ‚Onet Sport‘ veröffentlichte nun sogar den Vertrag, den die Königlichen dem heutigen Mittelstürmer von Bayern München vorlegten.

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Real unterbreitete Lewandowski einen Sechsjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 75,5 Millionen Euro und einer Ausstiegsklausel in Höhe von 150 Millionen. Problem: Der damalige Profi von Borussia Dortmund stand bereits bei den Bayern im Wort.

„Er wollte zu Real“

Sein damaliger Berater Cezary Kucharski erinnert sich: „Er wollte zu Real gehen und vom Vertrag mit den Bayern zurücktreten. Er mochte die Vorstellung, in Madrid zu leben und zu spielen. Als sie in München davon erfuhren, klingelte Sportvorstand Matthias Sammer wütend bei mir durch.“

Letztlich überzeugte Kucharski seinen Klienten, Wort zu halten und zum FCB zu wechseln, indem er ihm vor Augen führte, dass er in Madrid womöglich nur als Backup für Karim Benzema eingeplant sei. Lewandowski ging also nach München, wo er heute noch spielt. In 285 Partien für die Bayern erzielte der 31-Jährige 242 Tore.

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