Dass Douglas Costa zu Juventus Turin wechselt, zeichnet sich schon seit Wochen ab. Der FC Bayern München wollte daher unbedingt noch eine weitere Option für die Offensive an Bord holen. James Rodríguez war der absolute Wunschspieler von Carlo Ancelotti.

Am vergangenen Freitag kontaktierte der italienische Starcoach den Linksfuß persönlich, um ihm den Wechsel nach München schmackhaft zu machen. Dieser rief daraufhin direkt seinen Berater Jorge Mendes an, um den Deal in die Wege zu leiten. Vier Tage später war das zweijährige Leihgeschäft mit Kaufoption unter Dach und Fach. Doch was wäre gewesen, wenn sich Real quergestellt oder auf einen Kauf bestanden hätte?

Di María als Plan B

Die Verpflichtung von Alexis Sánchez rückte in den vergangenen Wochen in weite Ferne. Der Chilene wird voraussichtlich in der Premier League bleiben. Entweder er verlängert beim FC Arsenal oder er heuert bei Manchester City an. Wie der kolumbianische TV-Sender ‚Canal Caracol‘ berichtet, hatte sich Ancelotti stattdessen den Namen von Ángel Di María in seinem Notizbuch markiert.

Der Argentinier steht zwar noch bis 2019 bei Paris St. Germain unter Vertrag, dürfte aber wohl für eine Summe ab 50 Millionen Euro wechseln. Unter Ancelotti überzeugte Di María schon im Trikot von Real Madrid. In der Saison 2013/14 gelangen dem flinken Linksfuß wettbewerbsübergreifend elf Tore und 26 Assists. Die Königlichen verkauften ihn dann aber an Manchester United und holten im Gegenzug James Rodríguez. Denn der Kolumbianer war schon damals die größere Nummer.