Mit Atalanta Bergamo stürmte Hans Hateboer vergangene Saison auf einen überraschenden vierten Platz in der Serie A. Auch in dieser Spielzeit steht der Klub auf einem guten achten Rang. Der niederländische Rechtsverteidiger zeigt dabei konstant gute Leistungen und ist Stammkraft der Norditaliener.

Seine starken Auftritte haben laut dem italienischen ‚Sport Mediaset‘ die Bundesligavereine Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund aufmerksam werden lassen. Beide Klubs verfolgen die weitere Entwicklung des 24-Jährigen, dessen Vertrag noch bis 2020 läuft. Die rechte Defensivseite ist sowohl beim BVB als auch bei den Fohlen qualitativ unterbesetzt.

Rechts hinten haben beide Klubs Bedarf

In Dortmund hätte Hateboer zunächst die Rolle als Kronprinz von Stammkraft Lukasz Piszczek inne. Der Routinier hat unlängst seinen Vertrag bis 2020 verlängert. Mit Ersatzmann Jeremy Toljan ist man jedoch nicht zufrieden. Dortmund sondiert den Markt.

Bei der Borussia vom Niederrhein könnte Nationalspieler Hateboer hingegen direkt zur Nummer eins auf der Außenbahn werden. Die Konkurrenz aus Nico Elvedi und Tony Jantschke erscheint nicht übermächtig. Zudem muss der flexible Elvedi immer wieder in der Innenverteidigung oder gar als Linkverteidiger aushelfen. Jantschke reicht den Ansprüchen von Mönchengladbach zu selten.