Der Plan von RB Leipzig sah eigentlich vor, Martin Hinteregger vom Schwesterklub aus Salzburg in die Bundesliga zu transferieren. Der österreichische Nationalspieler lehnte den anvisierten Deal aber ab – zur Verwunderung von Ralf Rangnick, der im Anschluss sagte: „Es waren viele Leute überrascht, sein Berater auch, aber gut, das ist Martin. Ich habe immer gesagt, dass er ein eigener Spieler ist.“

Hinteregger, der sein Glück in der vergangenen Rückrunde mit mäßigem Erfolg auf Leihbasis bei Borussia Mönchengladbach versucht hatte, wollte mit Salzburg Champions League spielen. Wie schon in den zurückliegenden Jahren verpasste der österreichische Serienmeister aber schlussendlich den Sprung in die Königsklasse. Und Hinteregger kehrt nun doch in die Bundesliga zurück.

Den ‚Salzburger Nachrichten‘ zufolge zieht es den 23-Jährigen zum FC Augsburg, der noch Ersatz für die abgewanderten Ragnar Klavan und Jeong-Ho Hong sucht. Hinteregger ist sich demnach bereits einig mit dem Klub aus der Fuggerstadt. In den kommenden Stunden dürfte der Wechsel offiziell verkündet werden. Die Personalie Ramalho (Bayer Leverkusen) dürfte für den FCA damit vom Tisch sein.