Seit Samstag hat man beim Hamburger SV Gewissheit – der Abstieg ist besiegelt. Die Konsequenz: Man möchte beim ehemaligen Bundesliga-Dino ab sofort schneller und smarter daherkommen als bisher. Dazu gehört auch, die Symbolfigur des Aufwärtstrends der vergangenen HSV-Spieltage zu halten. Christian Titz soll bis 2020 bleiben. Auch seine Schlüsselfiguren haben nun eine neue Daseinsberechtigung an der Elbe.

Neben den großen Namen wie Aaron Hunt und Lewis Holtby (beide sollen zu geringeren Bezügen verlängern) möchten Titz und Kaderplaner Johannes Spors Matti Steinmann an den Verein binden. Allerdings hat der SC Freiburg laut dem ‚Hamburger Abendblatt‘ ein Angebot für den Mittelfeldspieler hinterlegt, dessen Vertrag momentan bis 2020 läuft. Neben dem Gehalt, Steinmann soll statt 100.000 Euro nun 500.000 bis 800.000 Euro verdienen, könnte das der Knackpunkt der zögerlichen Haltung des Spielers gegenüber dem HSV sein.

Breisgau oder zweite Liga

Ein Wechsel in den Breisgau würde dem 23-Jährigen ermöglichen, weiter in der ersten Liga zu spielen. Offenbar haben die guten Leistungen des ehemaligen deutschen U20-Nationalspielers die Freiburger auf den Plan gerufen. Steinmann wusste in der Schlussphase der abgelaufenen Spielzeit als Strippenzieher aus der Defensive zu überzeugen. Beim HSV könnte er eines der Gesichter des neuen Aufschwungs werden.