Der FC Bayern plant angeblich die Verpflichtung von Álvaro Morata vom FC Chelsea. Der englische ‚Express‘ berichtet, dass die Münchner den 26-jährigen Mittelstürmer bis Saisonende ausleihen und anschließend entscheiden wollen, ob sie ihn dauerhaft unter Vertrag nehmen.

Und das, obwohl man mit den Blues schon wegen Callum Hudson-Odoi im Clinch liegt. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigte das Interesse am Teenager öffentlich, was Chelsea gar nicht schmeckte. Trainer Maurizio Sarri echauffierte sich: „Ich denke nicht, dass sie professionell vorgehen. Sie akzeptieren unseren Verein nicht.“

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Chelsea holt wohl Higuaín

Morata ist derweil durchaus auf dem Markt. Da Chelsea vor der Verpflichtung von Gonzalo Higuaín steht, ist der Spanier abkömmlich. Sarri sagte unlängst: „Wenn Morata geht, brauchen wir Ersatz. Im Moment ist er hier bei uns.“ Im Sommer 2017 war der Spanier für 66 Millionen Euro von Real Madrid gekommen.

Überzeugen konnte Morata seitdem nur selten. Zwar steht er nach 24 Einsätzen in der laufenden Saison immerhin bei neun Toren – allerdings machte er sich auf der Insel auch einen Namen als Chancentod. Dem FC Sevilla und Atlético Madrid scheint das nichts auszumachen. Beide gelten als potenzielle Abnehmer für den Neuner.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Für Morata wäre ein Wechsel nach München nicht ratsam. Schon in London sitzt er zumeist nur auf der Bank – bei den Bayern hätte er mit Robert Lewandowski sogar einen der besten Mittelstürmer überhaupt vor der Nase. Die Aussicht auf Einsatzzeit ist also gering. Und auch die Bayern brauchen keinen neuen Backup für den Polen. Schließlich bewies Sandro Wagner in der Vergangenheit immer wieder seine Torgefahr.