Bittere Nachrichten für den FC Bayern München: Manuel Neuer hat sich gegenüber dem vereinseigenen ‚FC Bayern.tv live‘ zum Stand seiner Genesung geäußert: „Wir haben den Januar mit dem Comeback ins Auge gefasst“, gibt er weiterhin als Ziel an.

Comeback erst im April?

Doch Zuversicht klingt anders, wenn er weiter ausführt, dass innerhalb des Fußes eine Wundheilung stattfindet „die sogar bis zu einem halben Jahr dauern“ kann. Damit wäre an ein Comeback nicht vor März oder gar April zu denken. Für den Keeper ein Horrorszenario: „Es war kein einfaches Jahr für mich und ich sehne mich danach, auf dem Platz zu stehen.

Die Bayern werden sich unter diesen Umständen fragen, ob die hochgesteckten Ziele mit dem Trio Sven Ulreich, Tom Starke und Christian Früchtl im Tor zu erreichen sind. Zwar wird man beim FCB die Einschätzung des neuen Trainers Jupp Heynckes abwarten, aber auch die Bayern-Führung hat sich erfahrungsgemäß schon eine Meinung zu dem Thema gebildet. So würde es wohl niemanden überraschen, wenn man im Winter auf dem Transfermarkt nochmals nachlegen sollte.

Der Traum von ter Stegen

Die bajuwarischen Gedankengänge haben derweil auch Spanien erreicht. Wie die ‚Mundo Deportivo’ berichtet, träumen die Bayern davon, mit Marc-André ter Stegen Neuers legitimen Thronfolger an die Isar zu lotsen. Der ehemalige Gladbach-Profi verlängerte jedoch erst vor kurzem seinen Kontrakt bis 2022 und ließ sich eine Ausstiegsklausel in Höhe von 180 Million Euro verankern.

FT-Meinung: Sicher machen sich die Bayern auf Grund der jüngsten Aussagen ihrer Nummer Eins ernsthafte Gedanken. Ob Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge aber bereit sind, 180 Million Euro aufzubringen, nur um die Verletzung von Neuer aufzufangen und die aktuelle Saison zu retten, scheint sehr fraglich – zumal ter Stegen in der Champions League nicht spielberechtigt wäre. Eine kleinere Lösung würde wohl deutlich mehr Sinn ergeben. Der tatsächliche Verlauf der Heilung bestimmt, wie dringlich ein Wintertransfer wird.