Der gescheiterte Transfer von Timo Werner zum FC Bayern lag offenbar in erster Linie an zwei Protagonisten auf Münchner Seite. Wie die ‚Süddeutsche Zeitung‘ berichtet, war Sportchef Hasan Salihamidzic skeptisch in Bezug auf den Nationalspieler, dessen Qualitäten hauptsächlich in seiner immensen Schnelligkeit liegen.

Die ‚Bild‘ nennt außerdem Karl-Heinz Rummenigge als Bremsklotz in der Personalie. In den Gesprächen mit Werner-Berater Karl-Heinz Förster sei der bayrische Vorstandsboss immer „unkonkreter“ geworden, heißt es in dem Boulevardblatt.

Werner wählt die sichere Variante

Letztlich verlängerte Werner seinen 2020 auslaufenden Vertrag bei RB bis 2023. Eine dynamische Ausstiegsklausel, die zunächst bei 60 Millionen Euro liegt und in der Folge sinkt, ist dem Vernehmen nach Teil der Vereinbarung. Den von Bayern angepeilten ablösefreien Wechsel wird es demzufolge nicht mehr geben.

Und überhaupt stellt sich die Frage, ob die Parteien noch einmal zusammenkommen könnten. Als einziger echter Werner-Befürworter nimmt Uli Hoeneß bald den Hut. Zudem dürfte bei Werner nachwirken, dass in München auch nach der schweren Verletzung von Wunschspieler Leroy Sané niemand wirklich auf die Idee kam, ihn schon in diesem Sommer an die Säbener Straße zu holen.