Die Verhandlungen um eine Neymar-Rückkehr zum FC Barcelona biegen auf die Zielgerade ein. „Wir sind einer Einigung sehr nahe, aber es ist noch nicht durch“, zitiert ‚Le Parisien‘ im Anschluss an die heutige Verhandlungsrunde einen namentlich nicht genannten Klubverantwortlichen.

Paris St. Germain steht dem jüngsten Angebot demnach sehr positiv gegenüber. 140 Millionen Euro Ablöse plus den fixen Transfer von Ivan Rakitic sowie eine einjährige Leihe von Ousmane Dembélé bieten die Katalanen – im Gesamtwert taxiere der spanische Meister die Offerte auf 200 Millionen Euro. 22 Millionen mehr hatte man vor zwei Jahren mit dem Verkauf von Neymar eingenommen.

Le Parisien‘ berichtet, nun sei es an PSG-Sportdirektor Leonardo und Trainer Thomas Tuchel, die beiden Barça-Spieler von einem Wechsel nach Paris zu überzeugen. Kontakt wurde demnach bereits aufgenommen, schwierig dürfte sich vor allem der Fall Dembélé gestalten.

„Ousmane bleibt zu 100 Prozent“

Berater Moussa Sissoko betonte erst heute: „Ousmane bleibt zu 100 Prozent. Es gibt keine Chance auf einen Wechsel.“ Der Weltmeister fühle sich wohl in Barcelona und der finanzielle Aspekt spiele keine Rolle. Womöglich aber der sportliche? Kommt Neymar ins Camp Nou, dürfte der Brasilianer meist gesetzt sein. Ebenso wie die momentan verletzten Luis Suárez und Lionel Messi sowie 120-Millionen-Neuzugang Antoine Griezmann.

Laut ‚Le Parisien‘ ist Tuchel zuversichtlich, Dembélé von PSG überzeugen zu können. Der 45-Jährige kennt den Franzosen noch aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund (2016/17). Tuchel sei nach wie vor von Dembélés enormen Potenzial angetan und traue sich zu, den oftmals disziplinlosen 22-Jährigen in den Griff zu bekommen.