Bayer Leverkusen scheint die jüngsten Äußerungen von Maik Barthel, Berater von Robert Lewandowski, nicht im Raum stehen lassen zu wollen. „Lewandowski war nie ein konkretes Thema bei uns. Dass wir ihm die Bundesligatauglichkeit abgesprochen haben sollen, ist absoluter Unsinn“, erklärt der damalige Geschäftsführer der Werkself Wolfang Holzhäuser in der ‚Bild‘. Komplett an den Haaren herbeigezogen ist das Bayer-Interesse aber offenbar nicht. Nach Informationen der Zeitung war Lewandowski immerhin einer von sieben polnischen Spielern, die Bayer damals beobachten ließ.

Vorangegangen war ein über Social Media ausgetragener Streit zwischen den Rheinländern und Barthel. Auslöser war ein Beitrag de englischsprachigen Twitter-Accounts der Leverkusener, der im Rahmen des Bundesliga-Spiels zwischen Bayern und Bayer (1:2) in Richtung Lewandowski gestichelt hatte, man könne ihn von seiner selbsterklärten „Torsucht“ befreien. Daraufhin feuerte Barthel ungehalten zurück: „Hatten wir schon mal erwähnt, dass die Scouting Abteilung von Bayer Leverkusen diesen Stürmer als nicht bundesligatauglich angesehen hatte und deshalb von einer Verpflichtung Abstand genommen hat.“