Obwohl sich Mesut Özil in drei Jahren bei Real Madrid für aberwitzige 108 Tore direkt verantwortlich zeichnete, blieb ihm die absolute Anerkennung im Bernabéu verwehrt. Ganz im Gegensatz zum Nordlondoner Stadtteil Holloway, wo ihn die Fans verehren wie kaum einen anderen Gunner. Im kommenden Sommer könnte die Liebesgeschichte aber dennoch zu Ende gehen.

Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ liegen die Vertragsgespräche zwischen dem Edeltechniker und den Gunners seit geraumer Zeit auf Eis. Demnach wurde das letzte Mal im Februar verhandelt. Auf dem Tisch lag ein neues Arbeitspapier mit einem deutlich höheren Grundgehalt. Die Gespräche nahmen jedoch ein jähes Ende.

Grund dafür waren die Kontakte von Arsène Wenger zu Paris St. Germain. Da nicht klar war, wie es mit dem Elsässer in Nordlondon weitergeht, wurden die Verhandlungen vertagt, und laut dem deutschen Fachblatt seitdem nicht wieder aufgenommen. Die beinahe täglichen Berichte, die Londoner hätten dem 28-Jährigen neue Angebote unterbreitet, seien gänzlich falsch.

FT-Meinung: Obwohl Özil im bisherigen Saisonverlauf noch an keinem Tor beteiligt war, wären die Londoner gut beraten, den Ballverteiler zu halten und bald ein neues Angebot vorzulegen. Sollte der 86-fache Nationalspieler im kommenden Sommer ablösefrei auf den Markt kommen, würden sich einige Klubs die Finger nach ihm lecken.