Statt Chabot: Köln schielt auf Ex-Fortune Ayhan

Die Verhandlungen mit Sampdoria Genua über Julian Chabot gestalten sich schwierig. Als Alternative hat der 1. FC Köln einen alten Bekannten aus der Bundesliga im Blick.

Kaan Ayhan (l.) grätscht gegen Álvaro Morata
Kaan Ayhan (l.) grätscht gegen Álvaro Morata ©Maxppp

Der 1. FC Köln muss womöglich umplanen. Denn die Gespräche mit Sampdoria Genua über den Transfer von Wunschspieler Julian Chabot (23) gestalten sich kompliziert. Bislang stellen sich die Italiener quer – und allzu großen finanziellen Spielraum haben die Kölner nicht.

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Eine Alternative zu Chabot hat der Bundesligist laut dem ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘ rund 250 Kilometer weiter östlich ausgemacht: Kaan Ayhan (27) von US Sassuolo.

Ayhan kein Linksfuß

Der in Gelsenkirchen geborene türkische Nationalspieler ist ebenfalls Innenverteidiger und könnte die akute Personalnot beim FC beheben. Allerdings ist Ayhan im Gegensatz zu Chabot kein Linksfuß, könnte also im Spielaufbau nicht den gleichen Part ausfüllen wie der zu Chicago Fire abgewanderte Rafael Czichos (31).

Ähnlich wie Chabot spielt Ayhan bei seinem aktuellen Arbeitgeber eine sportlich untergeordnete Rolle. Lediglich sechsmal stand der ehemalige Düsseldorfer in dieser Saison wettbewerbsübergreifend in der Startformation.

FT-Meinung

Betrag

Die 1A-Lösung der Kölner heißt nach wie vor Chabot. Aber auch Ayhan hat seine Klasse in der Vergangenheit bereits nachgewiesen. Genau eine Woche bleibt den Geißböcken noch, um den so dringend benötigten Abwehrspieler an Bord zu holen.

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