Hudson-Odoi: Tuchel begründet Absage an den BVB

Beim FC Chelsea ist Callum Hudson-Odoi häufig nur zweite Wahl. Trainer Thomas Tuchel erklärt nun, warum er den 20-Jährigen im abgelaufenen Transferfenster nicht ziehen ließ.

Callum Hudson-Odoi vor Spielbeginn
Callum Hudson-Odoi vor Spielbeginn ©Maxppp

Nach dem 3:0-Sieg gegen Aston Villa am gestrigen Samstag hat sich Thomas Tuchel erstmals über den gescheiterten Wechsel von Callum Hudson-Odoi zu Borussia Dortmund geäußert. Auf der Pressekonferenz nach der Partie sagte der Trainer des FC Chelsea: „Ja, wir haben gesprochen, aber es war eine sehr einfache Entscheidung für mich am letzten Tag des Transferfensters.“

Unter der Anzeige geht's weiter

Der 48-jährige Coach schätzt die Flexibilität des Flügelspielers: „Wir konnten den Spieler nicht gehen lassen, wir haben einen 18- bis 19-Mann Kader. Er kann auf der linken und auf der rechten Außenbahn spielen. Für ihn wäre es sicherlich eine gute Gelegenheit gewesen, aber für uns war es aufgrund der Ziele, die wir erreichen möchten, einfach unmöglich ihn abzugeben.“

Ungeliebte Position

Tuchel ist vom Potenzial des 20-Jährigen überzeugt, fordert aber eine Steigerung: „Ich sehe, wie er jeden Tag im Training besser wird, nun muss er diese Entschlossenheit auch in den Pflichtspielen an den Tag legen.“ Im gestrigen Spiel kam Hudson-Odoi im von Tuchel praktizierten 3-5-2 als Schienenspieler auf der rechten Außenbahn zum Einsatz. Tuchel weiß, dass der Engländer lieber weiter vorne agiert:

„Das ist nicht seine favorisierte Position, aber ich denke, er kann sie gut ausfüllen und dem Team helfen, wenn er benötigt wird. Aber er muss sich noch steigern.“ In den ersten drei Ligaspielen kam Hudson-Odoi nicht zum Einsatz. Bei den Blues steht der Dribbler noch bis 2024 unter Vertrag. In der jüngeren Vergangenheit bekundete neben dem BVB auch der FC Bayern Interesse am Youngster.

Weitere Infos

Kommentare