Real trifft Entscheidung bei Leverkusens Sorgenkind Bravo

von Georg Kreul - Quelle: Relevo
2 min.
Iker Bravo @Maxppp

2022 verließ Sturmtalent Iker Bravo seinen Arbeitgeber Bayer Leverkusen auf Leihbasis in Richtung Real Madrid. Nach zwei Jahren bei den Königlichen steht ein richtungsweisender Sommer für den 19-Jährigen an. Eine wichtige Entscheidung wurde bereits gefällt.

Im Sommer 2021 kam Iker Bravo aus der legendären La Masia-Nachwuchsakademie des FC Barcelona mit großen Vorschusslorbeeren zu Bayer Leverkusen. Doch so vielversprechend wie die Karriereaussichten des damals 16-jährigen Sturmjuwels auch waren, mittlerweile sind Bravos Aktien deutlich in den Keller gesunken. Denn sein Talent ließ der Rechtsfuß zu selten aufblitzen.

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Nach Bravos erstem Jahr unterm Bayer-Kreuz, in dem er die Erwartungen nur bedingt erfüllen konnte, ging es für den Spanier im Sommer 2022 per Leihe zu Real Madrid. Im vergangenen Jahr wurde die Vereinbarung nach einer durchwachsenen Saison um ein Jahr verlängert. Dass die Königlichen die verankerte Kaufoption von zehn Millionen Euro ziehen, ist ‚Relevo‘ zufolge aber ausgeschlossen. Bei Real habe man die Geduld mit Bravo endgültig verloren.

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Mehrere Schritte zurück

Die Zeiten, in denen der Youngster bei Castilla in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommt, sind ohnehin längst vorbei. Nach nur drei Treffern in 25 Spielen wurde Bravo auf eigenen Wunsch zu Saisonbeginn in die U19 zurückversetzt. Gefruchtet hat die Maßnahme aber nicht, sodass Real laut ‚Relevo‘ weder um dessen Festverpflichtung kämpfen noch nachverhandeln will. Schon im Winter wollte der Klub die Leihe abbrechen. Insofern wird Bravos Zeit in Madrid in wenigen Wochen zu Ende gehen.

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Auch Abschied von Bayer?

Doch gleichzeitig könnte es für Bravo auch das endgültige Ende seiner Karriere in Leverkusen sein. Denn ‚Relevo‘ zufolge plant der Youngster nicht, beim neuen Deutschen Meister einen weiteren Anlauf zu wagen. Stattdessen sucht sein Umfeld bereits nach einer neuen Herausforderung und sondiert Optionen in Deutschland, Spanien, Italien und Portugal.

Dass Bravo angesichts von Leverkusens Entwicklung unter Trainer und Landsmann Xabi Alonso scheinbar nicht noch eine weitere Chance ergreifen will, ist verwunderlich. Es würde aber zum bisherigen Bild von Bravo passen. Mit seinem Temperament stand sich der Hochbegabte schon zu Beginn seiner Leverkusener Zeit selbst im Weg und könnte nun für ein vorzeitiges Ende sorgen.

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