Heldt bestätigt Interesse an Zirkzee

Auf der Suche nach einem neuen Stürmer schaute sich der 1. FC Köln beim FC Bayern um. Eine Ausleihe von Joshua Zirkzee kam aber nicht zustande. Im kommenden Jahr könnte Horst Heldt den nächsten Versuch wagen.

Joshua Zirkzee im Einsatz für die zweite Mannschaft
Joshua Zirkzee im Einsatz für die zweite Mannschaft ©Maxppp

Noch vor wenigen Wochen war Joshua Zirkzee beim FC Bayern auf dem Sprung zu den Profis. Am Deadline Day wurde dem Eigengewächs aber Eric Maxim Choupo-Moting (31) vor die Nase gesetzt. Aktuell fristet der 19-Jährige wieder sein Dasein in der zweiten Mannschaft.

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Beim 1. FC Köln hätte der Nachwuchsstürmer in der Bundesliga auflaufen können. „Wir hatten Kontakt“, bestätigt Horst Heldt gegenüber der ‚tz‘ und führt aus: „Ich habe mich mit Hasan und Hansi ausgetauscht – aber es war einfach der falsche Zeitpunkt. Das war nach dem 8:2 gegen Barcelona, da habe ich Hasan erst mal gratuliert – und dabei nach Joshua gefragt.“

Zirkzee nicht abgeschrieben

Schlussendlich stand aber das Timing einer Ausleihe im Weg. „In dem Moment wollten die Bayern ihn nicht ausleihen, das hat sich im Laufe der Transferperiode verschoben. Ganz am Ende, am vorletzten Transfertag, war es für uns dann zu spät. So was kommt vor“, resümiert Heldt.

Hansi Flick schreibt Zirkzee nicht ab. „Wir wissen, dass Joshua ein großes Talent ist. Talent allein reicht aber nicht, dafür muss man arbeiten. Das macht er. Er hat die Qualität, um Bundesliga zu spielen, davon sind wir alle überzeugt. Es geht aber auch um Mentalität, um Einstellung, um den unbedingten Willen“, erklärt der Bayern-Coach auf der heutigen Pressekonferenz.

Bayern-Campus bleibt Interessant für Heldt

Heldt wird seinerseits aber auch weiterhin seinen Blick über den Campus des FC Bayern schweifen lassen. „Es ist für uns zukünftig schon interessant, vielleicht den einen oder anderen Spieler, der Spielpraxis braucht, auszuleihen“, so der Sportgeschäftsführer.

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