Bayerns Trumpf bei Upamecano

Dayot Upamecano ist fraglos einer der besten Innenverteidiger der Bundesliga. Das könnte er auch in der kommenden Saison noch sein – wenn auch nicht bei RB Leipzig.

Dayot Upamecano spielt seit Januar 2017 in Leipzig
Dayot Upamecano spielt seit Januar 2017 in Leipzig ©Maxppp

Die Sachlage ist bekannt: Per Ausstiegsklausel kann der französische Nationalspieler Dayot Upamecano RB Leipzig im Sommer verlassen. Rund 40 Millionen Euro müsste der neue Klub des Innenverteidigers dafür auf den Tisch legen. Favorit im Poker bleibt der FC Bayern.

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Zwar sind auch Schwergewichte wie der FC Liverpool, der FC Barcelona, Real Madrid und allen voran der FC Chelsea an Upamecano dran. Dass sich die Bayern aber schon lange um den 22-jährigen Franzosen bemühen, lässt sie die besten Karten haben, berichtet die ‚tz‘.

Bayern schon im Frühjahr dran

Das deckt sich mit FT-Informationen, denen zufolge die Drähte schon im Frühjahr glühten. Damals scheiterte ein Wechsel an der in Corona-Zeiten zu hohen Ablöse. Für Upamecano war aber schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass sein nächster Karriereschritt in München erfolgen soll.

Trotzdem verlängerte er nochmal bis 2023 in Leipzig – zu verbesserten Bezügen und samt der erwähnten Klausel. Bei RB ist man sich bewusst, dass der pfeilschnelle Abwehrchef nicht über den Sommer hinaus zu halten sein wird. In der Bundesliga könnte Upamecano aber durchaus bleiben.

FT-Meinung

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Aufgrund der sich anbahnenden Abgänge von Jérôme Boateng (32) und David Alaba (28) brauchen die Bayern mindestens einen neuen Innenverteidiger. Upamecano ist ohne Frage der Top-Kandidat, hinter den Kulissen könnte der Deal schon weit vorangetrieben worden sein. Mit seinem Tempo passt er auch gut zur hohen Verteidigungslinie unter Hansi Flick. Dennoch: Bis zum Sommer ist noch ein weiter Weg zu gehen. Sinneswandel beim Spieler oder Klub sind nicht auszuschließen.

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