Nebulöse Aussagen: Wirft Favre das Handtuch?

Mit der heutigen 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern kann Borussia Dortmund wohl auch den dritten Titel in dieser Saison abschreiben. Lucien Favre heizte nach der Partie die Gerüchte um seine eigene Zukunft an.

Lucien Favre coacht den BVB seit 2018
Lucien Favre coacht den BVB seit 2018 ©Maxppp

Das Spitzenspiel im Signal-Iduna-Park lieferte einigen Diskussionsstoff: Hätte Roman Bürki den Lupfer von Joshua Kimmich zum 0:1 halten können? Hätten Jadon Sancho und Emre Can von Beginn an auflaufen müssen? Hätte es für das Handspiel von Jérôme Boateng Elfmeter geben müssen? Lucien Favre selbst sorgte nach der Partie für weitere Spekulationen.

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„Das sagt man hier seit Monaten“, antwortete der Schweizer auf die ‚Sky‘-Frage, ob er erneut eine Diskussion darüber fürchte, dass er keine Titel gewinnen kann und fügte an: „Ich weiß, wie es geht und werde darüber in ein paar Wochen sprechen. Ich bleibe ruhig und vertraue in mich.“

Matthäus: „Favre geht, Kovac kommt“

Über was genau Favre „in ein paar Wochen“ sprechen wird, ließ er offen. Den Mutmaßungen hat er damit aber Haus und Hof geöffnet. Für Lothar Matthäus war die Aussage ein „klares Statement“. Der erste Gedanke des ‚Sky‘-Experten: „Favre geht, Kovac kommt.“

Wie die ‚Bild‘ berichtet, „gab es in den letzten Monaten Kontakt zwischen Niko Kovac und den BVB-Bossen“. Mit seiner Malocher-Mentalität soll der frühere Bayern-Coach vor allem bei Hans-Joachim Watzke hoch im Kurs stehen. Unumstrittener Wunschtrainer soll jedoch Julian Nagelsmann sein. Einen Wechsel von RB Leipzig nach Dortmund bewertet die Boulevardzeitung als „aktuell aber unrealistisch“.

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