Moukoko darf gehen: Die möglichen Ziele

Borussia Dortmund ist inzwischen bereit, Youssoufa Moukoko unter gewissen Voraussetzungen ziehen zu lassen. Doch welche sinnvollen Möglichkeiten bieten sich dem Sturm-Talent überhaupt?

Youssoufa Moukoko hat keinen leichten Stand beim BVB
Youssoufa Moukoko hat keinen leichten Stand beim BVB ©Maxppp

Ernsthafte Anfragen für Youssoufa Moukoko blieben bislang aus. Der Hintergrund: Weil der Vertrag des Youngsters 2023 ausläuft, ist eine Leihe nach deutschem Transferrecht nicht möglich. Leih- und Vertragsende dürfen nicht auf denselben Zeitpunkt fallen.

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Die heute kolportierte Bereitschaft von Borussia Dortmund, Moukoko mitsamt Rückkaufklausel zu verkaufen, dürfte die Ausgangslage grundlegend verändern. Doch welcher Schritt wäre sinnvoll für den 17-Jährigen, der zwar über immenses Potenzial verfügt, dessen jüngere Karriere aber auch diverse Verletzungen pflasterten?

Erste, zweite Liga oder Ausland?

Einigen Bundesligisten dürfte die Aussicht auf eine Moukoko-Verpflichtung sehr verlockend erscheinen. Zumindest auf den ersten Blick, denn eine steile Entwicklung des Youngsters könnte umgehend dazu führen, dass der BVB das Eigengewächs zurück in die eigenen Reihen beordert.

Schwierig ist auch die ausreichende Aussicht auf Spielzeit für den abschlussstarken Linksfuß. Denn welcher Erstligist kann mit Gewissheit garantieren, Moukoko die so dringend benötigte Praxis regelmäßig zu gewähren?

Dies könnte innerhalb von Deutschland wohl nur ein Klub aus der zweiten Liga. Dort wäre der eigentlich noch für die A-Jugend spielberechtigte Angreifer allerdings ganz anderen Gesetzmäßigkeiten ausgeliefert: Weniger Spielfluss, härtere Gangart und womöglich viele hohe Bälle, was Moukokos Spielweise kaum entgegenkäme.

Am besten passen könnte eine ausländische Liga wie die Eredivisie oder die Jupiler Pro League, in der sehr technischer Fußball gespielt wird, der Offensivtalenten traditionell taugt.

FT-Meinung

Moukoko steht vor einer wichtigen Entscheidung. In Dortmund würde man derweil am liebsten weiter mit dem Knipser zusammenarbeiten, will der Entwicklung aber auch nicht im Weg stehen. Kommt neben Karim Adeyemi ein weiterer hochkarätiger Angreifer, wäre Moukokos Perspektive für die kommende Spielzeit aber eher bescheiden.

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