Einem Bericht zufolge arbeitet Borussia Dortmund im Hintergrund an einem Angebot für Said El Mala. Für den Shootingstar müsste sich der BVB finanziell gewaltig strecken – und sollte das auch tun.
Der Poker um Said El Mala dauert inzwischen seit Monaten an. Der 19-Jährige entschied sich zuletzt gegen einen Transfer zum FC Brentford, doch immer wieder sickern neue Interessenten für den Youngster durch. In der aktuellen ‚Sport Bild‘-Ausgabe heißt es, dass sich Tottenham Hotspur mit einer Verpflichtung beschäftigt.
Zudem mischt Borussia Dortmund, bislang nur passiver Beobachter, seit längerer Zeit mit. Laut dem ‚Express‘ werkelt der BVB im Hintergrund an einem kreativen Angebot für El Mala. Dieses könnte aus einem Gesamtpaket von 35 Millionen Euro sowie zwei Leihspielern bestehen. Ergibt eine solche Investition Sinn für den BVB?
El Mala hat Star-Potenzial
Nach der Zeit von Ousmane Dembelé (29), Jadon Sancho (26), Erling Haaland (25) und Jude Bellingham (22) hatte Dortmund in den vergangenen Jahren keinen Superstar mehr im Team. Genannte Spieler entfachten Euphorie unter den Fans und bei den Verantwortlichen den Glauben, eines Tages für eine gewaltige Summe zu wechseln. Solche Akteure suchte man beim BVB in den zurückliegenden Spielzeiten vergeblich.
El Mala ist ein solcher Spieler mit Star-Potenzial. In seiner ersten Bundesligasaison erzielte der Linksaußen für den abstiegsbedrohten 1. FC Köln 13 Tore und bereitete fünf weitere vor – und mit seiner Entwicklung ist der Rechtsfuß noch lange nicht am Ende.
Zu den Berichten um El Mala passt, dass sich der BVB im Sommer noch in der Offensive verstärken und insgesamt verjüngen möchte. Ein großer Kritikpunkt in der vergangenen Saison war, dass die Schwarz-Gelben offensiv zu uninspiriert agieren. Genau dort könnte El Mala mit seiner Unbekümmertheit und seiner Dribbelstärke helfen.
Gelegenheit am Schopf packen
Fraglich ist hingegen, ob sich die Domstädter auf das kolportierte Angebot einlassen würden. Schließlich erwies sich der Bundesligist in den vergangenen Wochen als knallharter Verhandlungspartner und beharrte auf der Forderung von 50 Millionen Euro.
Ein Vorteil für den BVB: El Malas Mutter bevorzugt einen Verbleib in Deutschland. Zudem habe sie sich in der Vergangenheit schon mal für einen Wechsel nach Dortmund eingesetzt. Fakt ist: Einigt sich der amtierende Vizemeister mit El Mala und seinem Lager auf einen Transfer, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der FC einem Wechsel zustimmt.
35 Millionen Euro sind für den BVB zwar ein großes Investment, mit Blick auf El Malas riesiges Potenzial sollte Dortmund aber bereit sein, eine solche Summe in die Hand zu nehmen. Sollte sich also die Chance ergeben, den gebürtigen Krefelder für ein solches Gesamtpaket zu verpflichten, wäre der BVB gut beraten, für eines der größten deutschen Talente all-in zu gehen.
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