Roses Ritt auf der Rasierklinge

Marco Roses Sommer-Wechsel zu Borussia Dortmund sorgt bei Borussia Mönchengladbach für Zündstoff. Und das ausgerechnet in so wichtigen Wochen für den Verein.

Marco Rose coacht lautstark an der Seitenlinie
Marco Rose coacht lautstark an der Seitenlinie ©Maxppp

Unter normalen Umständen hätte Marco Rose wohl zumindest drüber nachgedacht, im morgigen Bundesliga-Spiel gegen den Tabellenvorletzten Mainz 05 (15:30 Uhr) einige Stammkräfte zu schonen. Schließlich steht am Mittwoch (21 Uhr) das erste Champions League-Achtelfinale der Klubgeschichte gegen Manchester City an.

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Doch normal ist bei Borussia Mönchengladbach dieser Tage wenig. Am Montag wurde bekannt, dass der Trainer zur neuen Saison zu Borussia Dortmund wechselt. Spieler reagierten enttäuscht bis wütend, Fans waren außer sich. Rose weiß, dass fortan „jedes Gegentor besonders gewertet wird“. Der Coach reitet auf der Rasierklinge – auch, wenn ihm Manager Max Eberl zumindest öffentlich den Rücken stärkte.

Erschwerend hinzu kommt am Samstag, dass Gegner Mainz sich in den vergangenen Wochen wahrlich nicht dem Tabellenplatz entsprechend präsentierte und gegen die Top-Teams RB Leipzig (3:2) und Bayer Leverkusen (2:2) vier Punkte holte. Die Borussia braucht derweil jeden Zähler im Kampf um die erneute Champions League-Qualifikation (zur Tabelle). Pikanterweise ein direkter Konkurrent: Der punktgleiche BVB. Noch pikanter: Am 2. März treffen die Borussen im DFB-Pokal-Viertelfinale aufeinander. Auch das wird für Rose ein Ritt auf der Rasierklinge.

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