Hübner über Frankfurts Personalplanung: „Sind gut aufgestellt“

Was bringt der Transfersommer für Eintracht Frankfurt? Bei den Adlern stehen einige Akteure vor einer unsicheren Zukunft. Dennoch bleibt man in der Mainmetropole zuversichtlich.

Daichi Kamada und Filip Kostic
Daichi Kamada und Filip Kostic ©Maxppp

Die Corona-Pandemie macht es Fußballklubs schwer bis unmöglich vorauszusehen, wie sich der kommende Transfermarkt und die finanzielle Situation entwickeln werden. Das weiß auch Sportdirektor Bruno Hübner, der bei Eintracht Frankfurt einige Verlängerungen auf den Weg zu bringen hat.

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Der 59-Jährige gibt in einem Interview auf der Vereinshomepage Einblicke in die Verhandlungen: „Grundsätzlich sind wir mit Spielern, deren Verträge diesen Sommer auslaufen, in einem guten Austausch. Wir sind gut aufgestellt.“ Hübner betont aber auch: „Wir müssen erst schauen, ob und wann die Saison zu Ende gespielt wird. Erst muss die Saison 2019/20 überall beendet sein, dann setzt man sich zusammen.“

Leistungsträger sollen bleiben

Die Zukunft von Routinier Makoto Hasebe ist nach wie vor offen. Mit dem 36-Jährigen sind die Gespräche ins Stocken geraten. „Wenn er merkt, dass er nicht mehr an seine Leistungsgrenze kommt, hört er auf. Wir wollen ihn auf jeden Fall nach seiner Spielerkarriere an die Eintracht binden, weil er außergewöhnlich ist und ein hohes Ansehen genießt“, so Hübner.

Auch die Gespräche über ein neues Arbeitspapier von Kapitän David Abraham gestalten sich schwierig. 2021 läuft der Kontrakt des 33-Jährigen aus. Eine Tendenz ist laut Hübner noch nicht zu erkennen: „Jetzt ist es unheimlich schwer, etwas zu sagen. Wenn der Zeitpunkt kommt, setzen wir uns zusammen.“ Abraham spielt mit dem Gedanken, in seine argentinische Heimat zu seiner Familie zurückzukehren.

Der SGE-Sportdirektor arbeitet zudem daran, Senkrechtstarter Daichi Kamada (23) über 2021 hinaus in der Mainmetropole zu halten: „Wir arbeiten gerne mit ihm weiter. Wir wünschen uns eine Vertragsverlängerung.“

Bleibt Kostic?

Verändert hat sich die Situation bei Filip Kostic. Der 27-jährige Flügelspieler steht noch bis 2023 unter Vertrag. Vor der Coronakrise galt der Serbe als lukrativer Verkaufskandidat, rund 50 Millionen Euro Ablöse erhofften sich die Frankfurter. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet.

„Filip fühlt sich total wohl in Frankfurt und bei der Eintracht. Er weiß, was er an beidem hat. Seine persönliche Entwicklung bezieht er sicherlich in seine zukünftigen Entscheidungen ein. Er kennt seinen Stellenwert hier“, so Hübner.

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