Hertha-Personalien: Preetz über Götze, Cunha & Guendouzi

Hertha BSC hat unter anderem mit Matheus Cunha und Mattéo Guendouzi vielversprechende Perspektivspieler in seinen Reihen. Doch können die Hochtalentierten langfristig gehalten werden?

Mattéo Guendouzi ist vom FC Arsenal an Hertha ausgeliehen
Mattéo Guendouzi ist vom FC Arsenal an Hertha ausgeliehen ©Maxppp

Mit der Verpflichtung von Mattéo Guendouzi sorgte Hertha BSC international für Aufsehen. Bis zum Saisonende ist der 21-jährige Mittelfeldspieler vom FC Arsenal ausgeliehen. Sportdirektor Michael Preetz will aber auch nicht ausschließen, dass eine Festverpflichtung des französischen Mittelfeldspielers im Sommer infrage kommt.

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„Vor drei Monaten war Matteos Verpflichtung auf Leihbasis nicht möglich, Anfang Oktober schon. Wir sind froh, dass er da ist und aus dem Stand unser Spiel bereichert hat. Alles andere sehen wir im nächsten Sommer. Wie sich die Preise bis dahin entwickeln und was Arsenal dann plant, kann heute niemand sagen“, so der Hertha-Manager im ‚kicker‘.

Pläne mit Cunha

Sorgen um eine gemeinsame Zukunft müssen sich die Berliner auch bei Matheus Cunha machen. Mit neun Torbeteiligungen in acht Partien ist der Brasilianer beachtlich in die Saison gestartet. Preetz stellt klar: „Das erklärte Ziel – seines und unseres – ist, dass wir uns gemeinsam in Richtung internationaler Fußball entwickeln. Er hat eine große individuelle Qualität. Matheus wird ohne Frage seinen Weg gehen. Wir wollen diesen Weg so lange wie möglich gemeinsam gehen.“

Sorgen, dass der 21-Jährige schon zeitnah wieder auf einen Weggang drängen wird, macht sich Preetz nicht: „Für ihn war mit dem Wechsel von Leipzig nach Berlin im Winter wichtig, dass er mal ankommt bei einem Klub. Und ankommen kann man nicht, wenn man alle sechs oder zwölf Monate wechselt, sondern nur, wenn man sich einlässt auf den Klub und die Stadt. Und das macht Matheus in Berlin.“

Ruhiger Winter?

Keine Zukunft in der Hauptstadt sah Mario Götze, den Hertha BSC gerne an Land gezogen hätte. Preetz trauert einer gemeinsamen Zusammenarbeit aber nicht sonderlich hinterher, stellt vielmehr nüchtern fest: „Mario war auf dem Markt. Aber es müssen alle Parameter zusammenpassen, damit es zu einem Transfer kommt. Das war nicht der Fall.“

Und der Ausblick? Im Januar öffnet der Transfermarkt wieder seine Pforten. Große Investitionen sind von der Alten Dame aber wohl nicht zu erwarten. Der 53-jährige Sportdirektor bremst alle Erwartungen in dieser Hinsicht: „Wir haben im letzten Januar eine außergewöhnliche Transferperiode hingelegt. So einen Transfer-Winter werden wir diesmal sicher nicht erleben. Wir legen den Fokus auf die Arbeit mit den Spielern, die wir haben. Trotzdem sind wir handlungsfähig.“

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