9. Spieltag: BVB als großer Verlierer | Skhiri rettet Gisdol | Union reicht Blitzstart nicht

Der BVB geht als großer Verlierer aus dem neunten Spieltag hervor. Gegen den FC setzte es eine 1:2-Niederlage, auch weil Erling Haaland eine Riesenchance vergab. Landsmann Alexander Sörloth erging es ähnlich, dafür trumpfte ein junger Teamkollege auf. FT blickt auf die Highlights der Bundesliga-Konferenz.

Erling Haaland in ungewohnter Pose
Erling Haaland in ungewohnter Pose ©Maxppp

BVB als Verlierer des Spieltags

Leipzig hielt sich trotz durchwachsener Leistung schadlos gegen Bielefeld (2:1), Bayern mühte sich gegen den VfB zu drei Punkten (3:1). Unterm Strich geht der BVB, der 1:2 gegen Köln verlor, somit als großer Verlierer aus dem Fernkampf der Spitzenklubs hervor.

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Haaland vergibt Monster-Chance

In der fünften Minute der Nachspielzeit bekam Erling Haaland den Ball einen Meter vor der Kölner Torlinie serviert. Ein einfacher Kontakt mit der Innenseite hätte ausgereicht. Stattdessen wählte der Torjäger den Außenrist und vergab ziemlich kläglich. Es wäre der halbwegs versöhnliche Abschluss eines insgesamt enttäuschenden Auftritts der Dortmunder gewesen. So blieb es aber beim 1:2.

Skhiri rettet Gisdol

Dank des Doppelpacks von Ellyes Skhiri feierte der FC den ersten Sieg nach 18 Partien, und das ausgerechnet beim Titelanwärter Borussia Dortmund. Zweimal war der Mittelfeld-Arbeiter nach einer Standardsituation zur Stelle. Defensiv räumte er zudem kompromisslos auf. Markus Gisdol, für den die Luft immer dünner wurde, wird es ihm danken.

Nianzou feiert Bayern-Debüt

Nach diversen Verletzungssorgen wurde Tanguy Nianzou gegen den VfB erstmals eingewechselt. Rund 20 Minuten stand der 18-jährige Franzose auf dem Platz und deutete schon einmal an, über welch außergewöhnliche Fähigkeiten er verfügt.

Unions Blitzstart reicht nicht

Ein Patzer böser von Kevin Trapp und ein plumpes Foul von Martin Hinteregger brachten Union gegen die Eintracht schon nach rund fünf Minuten gefühlt schon auf die Siegerstraße. Auch danach waren die Eisernen am Drücker, gaben die Partie dann aber doch noch aus der Hand. Ein Doppelpack von André Silva brachte die Eintracht schon zur Halbzeit wieder heran. Danach geriet Union sogar in Rückstand, doch Max Kruses Tor-Gemälde sorgte verdientermaßen für den Ausgleich.

Samardzic setzt erste Bundesliga-Duftmarke

So recht hatte Julian Nagelsmann in den ersten Wochen noch nicht auf Hertha-Neuzugang Lazar Samardzic gebaut. Gegen Bielefeld durfte der 18-jährige Linksfuß zum zweiten Mal in der Startelf ran und bedankte sich mit einer maßgeschneiderten Vorlage für Angeliño. Wie Samardzic den Ball per Steckpass aus dem Halbfeld durch die Nahtstelle der Bielefelder Abwehrkette schob, hatte schon etwas von Mesut Özil zu besseren Zeiten.

Sörloth hat die Scheiße am Fuß

​„Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Was der Fußball-Weise Andi Brehme schon vor einigen Fußballer-Generationen so treffend formulierte, gilt momentan vor allem für Alexander Sörloth. Beim Zwischenstand von 2:0 gewährten ihm seine Teamkollegen sogar den Elfer-Schuss, um die Torflaute zu beenden. Doch selbst vom Punkt scheiterte der Norweger, es steht also weiterhin die Null auf seinem Torkonto.

Die Ergebnisse

  • BVB - Köln 1:2
  • VfB - Bayern 1:3
  • Leipzig - Arminia 2:1
  • Union Frankfurt 3:3
  • Augsburg - Freiburg 1:1

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