Poker um Maina-Ablöse: „Sind nicht im Phantasialand“

Linton Maina winkt in diesem Sommer der Wechsel in die Bundesliga. Vorausgesetzt, ein Verein erfüllt die Ablöseforderung von Hannover 96. Der VfL Wolfsburg winkt womöglich schon ab.

Linton Maina ist seit der U17 bei 96
Linton Maina ist seit der U17 bei 96 ©Maxppp

Acht Millionen Euro soll Borussia Mönchengladbach für Linton Maina (21) geboten haben – zu wenig für Zweitligist Hannover 96, der laut ‚Bild‘ mindestens zehn Millionen Euro Ablöse sehen will, und zu viel für den ebenfalls interessierten VfL Wolfsburg, der nicht bereit ist, viel mehr als fünf Millionen zu zahlen.

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Wölfe-Manager Jörg Schmadtke sagt in der ‚Bild‘: „Maina ist ein interessanter Spieler – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und die sind bei der Ablöse keine 10 Millionen und mehr. Wenn Anton für 5 plus X wechseln kann, kann man nicht über 10 Millionen für Maina verlangen. Wir sind ja nicht im Phantasialand.“

Schmadtke spielt auf Hannover-Profi Waldemar Anton an. Der 23-jährige Innenverteidiger ist sich mit dem VfB Stuttgart einig, 96 fordert bei einer Vertragsrestlaufzeit von einem Jahr fünf Millionen Euro plus Boni. Maina steht noch bis 2022 bei den Niedersachsen unter Vertrag. In 24 Partien markierte der flinke Flügelstürmer zwei Tore und sieben Assists.

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