Werner begründet Chelsea-Wahl

Timo Werner blickt mit großer Freude auf seine nächste Karrierestation beim FC Chelsea. Für ihn seien die Blues ein Weltverein und der Wechsel nach London genau der richtige Schritt. Dass er mit RB die Champions League nicht zu Ende spielt, schmerzt den Stürmer.

Timo Werner zieht es zum FC Chelsea
Timo Werner zieht es zum FC Chelsea ©Maxppp

Nach vier Jahren bei RB Leipzig wagt Timo Werner das Abenteuer Premier League und schließt sich dem FC Chelsea an. „Für mich hat es sich einfach genau jetzt richtig angefühlt, den Verein zu wechseln“, erläutert der Nationalstürmer im Gespräch mit dem kicker, „man sagt ja immer, dass man gehen soll, wenn es am schönsten ist. Vielleicht trifft es das ganz gut.“

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„Es war an der Zeit, das Momentum zu nutzen und zu einem Weltverein zu gehen“, sagt Werner, „ich will wie in Leipzig auch da eine Figur werden, auf die man vertraut und sich verlässt.“ Chelsea habe ihm „nicht nur ein spannendes Paket geboten, sondern auch das beste Gefühl gegeben und sich extrem um mich bemüht hat.“

„Der richtige Schritt“

Die Verantwortlichen der Blues um Trainer Frank Lampard bemühten sich redlich, den 24-Jährigen nach London zu locken. „Sie haben tatsächlich oft angerufen und wirklich mit Herzblut versucht, mich von Chelsea zu überzeugen“, betont Werner, „ich habe in jedem Gespräch gespürt, dass man mich unbedingt möchte, und ich hatte das Gefühl, dass dies der richtige Schritt ist. Seitdem ich das vor einigen Wochen für mich entschieden habe, habe ich dies nicht einmal bereut.“

Dass Chelsea sportlich derzeit nicht Kategorie 1a sein mag, kümmert den Torjäger nicht: „Vor drei Jahren war Chelsea in England genau das, was Manchester City zuletzt war und Liverpool heute ist: Meister. In der Premier League kann das Momentum schnell wieder wechseln. Chelsea ist nach meinem Gefühl gerade dabei, eine richtig starke Mannschaft für die nächsten Jahre aufzubauen.“

Champions League-Korb für RB „tut sehr weh“

Kritik erntete Werner für die Entscheidung, mit Leipzig die Champions League nicht zu Ende zu spielen. „Es war eine gemeinsame Entscheidung von allen Beteiligten“, rechtfertigt er sich. Es brauchte diesen „klaren Schritt und Schnitt für alle Seiten.“ Es täte ihm „sehr weh, mit RB nicht die Champions League zu Ende zu spielen.“

Wirtschaftlich ergibt die Entscheidung, Werner nicht mehr in der Champions League aufzubieten, absolut Sinn für Leipzig. Laut ‚kicker‘ müssten die Sachsen in diesem Fall noch zwei Monatsgehälter plus Leihgebühr berappen. Jeder Werner-Einsatz würde RB demnach vier bis fünf Millionen Euro kosten.

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