Zwei Verkäufe: Reals Finanzierung für Mbappé

Real Madrid will sich im Sommer unbedingt mit Kylian Mbappé verstärken. Der französische Stürmer steht ganz oben auf der königlichen Wunschliste. Doch die Operation Mbappé wird teuer.

Kylian Mbappé ist bis 2022 an PSG gebunden
Kylian Mbappé ist bis 2022 an PSG gebunden ©Maxppp

Das Positive aus Sicht von Real Madrid vorweg: Kylian Mbappé könnte im Sommer auf den Markt kommen. Sein Vertrag bei Paris St. Germain läuft 2022 aus und sollte er diesen nicht verlängern, wäre der Weg für eine Luftveränderung schon zum Ende der aktuellen Saison geebnet. Zuletzt kündigte Mbappé eine zeitnahe Entscheidung an: „Ich denke darüber nach. Wenn ich mit PSG verlängere, wird das für viele Jahre sein. Bald muss ich eine Entscheidung treffen.“

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Die Bosse bei Real Madrid planen derweil schon, wie sie eine Verpflichtung im Sommer stemmen könnten. Laut der ‚Mundo Deportivo‘ rechnen die Königlichen mit einem Preisschild in Höhe von 160 Millionen Euro sowie einer künftigen Gehaltszahlung von 21 Millionen Euro netto pro Jahr. Aktuell stehen Summen in dieser Größenordnung jedoch nicht zur Verfügung.

Um den Mbappé-Deal zu finanzieren, muss sich Real von anderen Spielern trennen. Im Verein sei man sicher, dass mindestens zwei Topstars gehen müssten. Einer der Kandidaten für einen Verkauf soll Vinícius Júnior sein. Passenderweise steht der 20-jährige Brasilianer seit längerem schon auf der Liste bei Paris St. Germain.

Der Fail mit Bale

Zunächst aber heißt es abwarten. Denn die aktuelle sportliche und finanzielle Lage in Madrid könnte Mbappé auch dazu bringen, seinen Kontrakt in Paris zu verlängern. In diesem Fall müsste sich Real für viele weitere Jahre vom Traum einer Zusammenarbeit mit dem 22-jährigen Weltmeister verabschieden.

Umso bitterer ist dieser Gedanke, wenn sich die Madrilenen an die Vergangenheit erinnern. Denn wie Football Leaks herausfand, waren sich die Spanier im Sommer 2018 mit der AS Monaco bereits über einen Wechsel einig. 180 Millionen Euro plus 30 Millionen an möglichen Boni hätte Mbappé damals gekostet. Weil sich Real aber nicht von Gareth Bale trennen wollte, zog es Mbappé damals vor, sein Glück unter dem Eiffelturm zu suchen.

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