Mega-Ausstiegsklausel für Mbappé?

Im abgelaufenen Transferfenster kam es nicht zum Transfer von Kylian Mbappé zu Real Madrid. Für den nächsten Sommer bahnt sich daher ein ablösefreier Wechsel an.

Kylian Mbappé kam aus Monaco zu PSG
Kylian Mbappé kam aus Monaco zu PSG ©Maxppp

Trotz des geplatzten Wechsels im vergangenen Transferfenster nähern sich Real Madrid und Kylian Mbappé weiterhin an. Nach Informationen von ‚ABC‘ plant Real, eine Absicherung in Mbappés zukünftigen Vertrag einzubauen. Die in Spanien obligatorische Ausstiegsklausel in Verträgen von Profifußballern solle bei einer Milliarde Euro angesetzt werden.

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Vertragsangebote von Paris St. Germain lehnte der Nationalspieler allesamt ab. Dem Bericht zufolge winkt dem 22-Jährigen in Madrid ein Sechsjahresvertrag mit einem Jahresgehalt von 30 Millionen Euro im ersten Jahr und 20 Millionen Euro in den fünf darauffolgenden.

Höhe der Klausel soll schützen

Auch bei Cristiano Ronaldo (36), Karim Benzema (33) und Gareth Bale (32) hatte Real die Ausstiegsklausel in der Vergangenheit auf eine Milliarde Euro festgesetzt. Dies dient vorrangig dazu, finanzkräftige Klubs davon abzuhalten, Spieler aus laufenden Verträgen herauszukaufen.

Ähnlich wollte es der FC Barcelona mit Neymar (29) handhaben, dessen Klausel 2013 bei 222 Millionen Euro lag. Der Betrag hielt der wirtschaftlichen Entwicklung im Fußball aber nicht stand und so verpflichtete PSG den Brasilianer 2017, ohne mit den Katalanen am Verhandlungstisch sitzen zu müssen.

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