Zorc kontert Hoeneß: „Arrogant und falsch“

Uli Hoeneß hat die Transferpolitik von Borussia Dortmund aufs Korn genommen. Die Antwort aus dem Kohlenpott lässt nicht lange auf sich warten.

Michael Zorc hält beim BVB die Fäden in der Hand
Michael Zorc hält beim BVB die Fäden in der Hand ©Maxppp

„Ich glaube, solange die Dortmunder dieses System nicht ändern, werden sie diese letzten zehn Prozent nicht kriegen, dass man in wichtigen Spielen die richtigen Leistungen bringt. Ein Spieler muss das Gefühl haben: Ich bin Bayern forever“, stellte Uli Hoeneß gegenüber der ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung‘ die grundlegende Einkaufspolitik von Borussia Dortmund infrage.

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Gegenüber der ‚WAZ‘ äußert sich nun Michael Zorc. „Ich finde die Aussagen ziemlich arrogant, aber einiges ist auch sachlich de facto falsch. Grundsätzlich: Wenn man jedes Jahr 250 Millionen Euro mehr in der Tasche hat, lässt es sich mit vollen Hosen gut stinken“, so der Sportdirektor.

Aktueller Stein des Anstoßes ist wohl die Verpflichtung von Jude Bellingham, an dem auch der FC Bayern Interesse hatte. „Der junge Bellingham wird jetzt gekauft, und warten Sie mal, wenn der gut spielt, wie schnell dann über Interesse von außen geredet wird. Ich würde das nicht so machen. Ich würde der Öffentlichkeit, aber auch meinen eigenen Leuten sagen: Das ist unser Spieler, und wenn der gut spielt, der bleibt. Auch wenn ich hundert Millionen kriege“, so Hoeneß.

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