175 Millionen Euro: Musiala mit XXL-Forderung
Beim FC Bayern pocht man seit geraumer Zeit auf eine Vertragsverlängerung mit Jamal Musiala. Der Ausnahmespieler will sich jedoch einen exorbitanten Betrag ins Vertragswerk schreiben lassen.

Eigentlich hätten die Verantwortlichen des FC Bayern schon gerne zur Weihnachtszeit verkündet, dass der Vertrag mit Jamal Musiala über das Jahr 2026 hinaus verlängert worden ist. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen ziehen sich die Verhandlungen weiterhin zäh wie ein Kaugummi – und könnten nun festgefahren sein.
Grund dafür ist laut ‚Sport Bild‘ der Wunsch der Spielerseite, eine Ausstiegsklausel im neuen Vertrag zu integrieren. Und das Fachmagazin nennt auch eine Summe. Die festgeschriebene Ablöse soll im Bereich von 175 Millionen Euro liegen. Stand jetzt würde Musiala bei einem Transfer für diesen Betrag zum drittteuersten Spieler aller Zeiten werden.
Als K.o.-Kriterium gilt die Forderung dem Bericht zufolge aber nicht. Abhängig machen die Vertreter die Integration der Klausel von der Vertragslaufzeit. Bei einem Vierjahresvertrag wäre der Spielerseite der Passus nicht so wichtig wie bei einem Fünfjahresvertrag, heißt es.
Musiala als potenzieller Top3-Transfer?
Vor einem Transfer in der Region von 175 Millionen Euro liegen nur Neymar (wechselte für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain) und Kylian Mbappé (wechselte für 180 Millionen Euro von der AS Monaco zu Paris St. Germain).
Doch damit geben sich die Bayern offenbar nicht zufrieden. Für Sportvorstand Max Eberl und sein Team ist eine Ausstiegsklausel unter normalen Umständen kein Thema. Für den Rekordmeister ist das eine Frage des eigenen Selbstverständnisses. Im ‚Sport Bild‘-Bericht wird dies sogar als bayerninternes „Rotes Tuch“ bezeichnet.
Eine Einigung ist demzufolge noch nicht in Sicht und die Gespräche laufen weiter. Musiala soll weiterhin sehr an einer Verlängerung interessiert sein. Nun müssen sich die beteiligten Parteien aber noch in der entscheidenden Frage zur Ausstiegsklausel einig werden. Die europäische Fußballelite wird die Situation mit Argusaugen beobachten.
Weitere Infos